Smartphones werden multimedial
Blackberrys für alle

Nach den Büros will der Smartphone-Pionier Research in Motion (RIM) nun auch den Markt für Privatkunden erobern. Helfen sollen dabei ein erweitertes Spieleangebot und MP3- und Videoplayer. Doch die Konkurrenz ist hart.

BN BERLIN. In Büros gehört dieses Paar mittlerweile zum Alltagsbild: Ein Manager und sein Blackberry. Bei keinem Meeting oder Essen darf das E-Mail- Phone fehlen, mit jedem Mucks, jedem Vibrationsalarm zieht es die Aufmerksamkeit auf sich. Unter den Privatkunden hat die Taschenmailbox dagegen bislang wenig Verehrer – doch das soll sich ändern. Der Blackberry- Hersteller RIM (Research in Motion) will verstärkt private Nutzer als Käufer gewinnen.

Dazu setzen die Kanadier auf moderneres Design, vereinfachte Bedienung und zusätzliche Funktionen und Services. Deutlich wird das bei den jüngsten Modellen des Unternehmens, dem Blackberry Pearl und dem kürzlich vorgestellten 8800, das in Deutschland von T-Mobile und Vodafone angeboten wird.

Golf und Poker

Beide sind nicht nur wesentlich schicker als ihre Vorgänger, sondern verfügen außerdem erstmals über einen integrierten Musik- und Videospieler. Beim 8800 erlaubt überdies ein GPSModul die Nutzung als Navigationsgerät, auch dies ist ein Novum. RIM ist damit für die steigende Nachfrage nach mobiler Navigation gerüstet.

Zudem soll das Angebot an Spielen für Blackberrys ausgeweitet werden. So kündigte die französische Firma Gameloft gestern an, ihre Spiele künftig auch für die RIM-Geräte zu produzieren. Die Palette soll unter anderem eine Golf- und eine Rennsimulation, ein Pokerspiel sowie Spiele zu den erfolgreichen TV-Serien „Desperate Housewives“ und „Lost“ umfassen. Gameloft zählt zu den führenden Anbietern von Handy-Spielen.

Fachleute erwarten allerdings, dass das Angebot an Spielen für Blackberrys vergleichsweise gering bleibt. Zur Begründung verweisen sie auf die relative schwache Grafik der RIM-Geräte.

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