Sony Ericsson W950i
Alter Schwede, japanischer!

Gut Ding? will Weile haben - oder wird halt einfach nicht fertig. Anfang des Jahres wurde es angekündigt und jetzt ist es mit mittlerweile Sony-üblicher Verspätung da, das Walkman Handy W950i. Hat sich das Warten denn gelohnt?

DÜSSELDORF. Und ob. Das neue Spitzenmusikhandy von Sony Ericsson ist reichhaltig ausgestattet, hat einen tollen Sound und geht so ganz nebenbei als gutes Smartphone durch. Kontakte, Termine, Notizen, PC-Anbindung, vollwertige E-Mail-Unterstützung - alles da. Manager, die dieses Jahr brav gewesen sind, sollten die To-Do-Liste ihres Weihnachtsmanns noch mal um das siebenhundert Euro teure Spielzeug updaten.

Das nenn? ich konsequent: Wer das W950i kauft, will Musik hören, haben sich die Entwickler bei Sony Ericsson gedacht und knallhart die unvermeidliche Kamera einfach weg gelassen. Der Lohn ist ein flaches und leichtes Gehäuse mit großem Berührungsbildschirm mit satten Farben.

Das Gerät hat zwar ein Dreh-Tast-Rad an der linken Seite, aber das ist eher mühselig zu bedienen. Die Bedienung ist klar auf den Berührungsschirm optimiert. Per Fingerdruck (oder besser per beiliegenden Stift) geht es locker von Menüpunkt zu Menüpunkt.

Das W950i besitzt eine vollwertige E-Mail-Software und unterstützt (wenn der Provider es anbietet) Push-E-Mail. Dank des Touchscreens und einer eingebauten Handschriftenerkennung fällt das Fehlen einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur nicht ganz so schlimm ins Gewicht. Wer es nicht will, muss sich nicht auf der Handy-Tastatur abmühen.

A propos Tastatur: Die Tastfläche ist aus einem Stück und schließt eben mit der Gehäuseoberfläche ab. Das ist tatsächlich ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber auch blind Tippen geht nach einiger Gewöhnung.

Ein Druck auf die Walkman-Taste aktiviert den Musikplayer, dessen Tasten dann erst aufleuchten. Playlisten, Zufallswiedergabe - alles da, was man braucht. Die Ohrhörer sind gut, anders als bei iPods kommt nicht direkt der unbändige Wunsch nach sofortigem Austausch auf. Das Markenzeichen "Walkman" hat sich das Handy verdient. Für Nachrichten-Junkies ist die RSS-Unterstützung interessant. Die Lieblings-News werden abonniert und per Knopfdruck aktualisiert. Zusammen mit schnellem UMTS eine feine Sache.

An der Sprachqualität des Testgeräts war wenig auszusetzen, bei Dauergedudel hielt der Akku knappe zehn Stunden. Wird gleichzeitig im Web gesurft, geht es aber deutlich bergab mit der Laufzeit.

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