Studie: Frauen nutzen
„Beziehungsmanagement“ per Handy

Handys sind für viele Frauen ein wichtiges Instrument für ihre Beziehungspflege, etwa für den Plausch auf dem Sofa oder einen Liebesgruß.

dpa DüSSELDORF. Jede zweite Frau habe bereits per Handy geflirtet, und zwölf Prozent haben mit ihrem Partner schon per Mobiltelefon „Schluss gemacht“, ergab eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts GfK von mehr als 1 000 Frauen. Jede dritte Frau nutze den Bildversand per MMS („Multimedia Messaging Service“). 80 Prozent der jungen Nutzerinnen gaben an, MMS sei „eine moderne Form des Liebesbriefes“.

Beim Kauf des Handys entpuppten sich die Frauen als sachlich und preisbewusst. Tarife und Gerätepreis seien entscheidend - nicht Farbe, Größe oder Design des Mobiltelefons, ergab die Studie. Handy- Accessoires wie Bänder oder Anhänger werden von der weiblichen Mehrheit als unnötiger „Mode-Schnickschnack“ eingestuft.

Als Lieblingsplätze für die Mobiltelefonie wurden Sofa, Terrasse und Bett genannt. Zwei Drittel der Frauen telefonieren auf ihrem Handy bis zu drei Stunden pro Monat, jede zehnte mehr als zehn Stunden.

Kritisch äußerten sich die Frauen über den Umgang des anderen Geschlechts mit dem Mobiltelefon. 89 Prozent ärgern sich über Männer, die ständig ihr Handy hervorholen, um keinen Anruf zu verpassen. Für die Studie wurden im April 1 044 Frauen zwischen 14 und 49 Jahren befragt. Auftraggeber der Untersuchung war das Unternehmen Vodafone.

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