T-Mobile und Vodafone schrauben Handy-Subventionen herunter
Vertrags-Handys werden teurer

Die deutschen Mobilfunkbetreiber wollen die bislang üblichen Vergünstigungen für Handys weiter senken. Hintergrund dieses erneuten Vorstoßes zur Verbesserung der Gewinnmargen ist die inzwischen hohe Verbreitung von Mobiltelefonen im deutschen Markt.

HB FRANKFURT. Die vier Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone D2, E-Plus und O2 kündigten am Mittwoch an, ihre bisherige Subventionspraxis überprüfen zu wollen. Dadurch könnten sowohl für Neukunden als auch für Bestandskunden die Preise für neue Mobiltelefone steigen.

Den Startschuss für den abermaligen Vorstoß zum Abbau der gewährten Vergünstigungen gab Marktführer T-Mobile. "Hohe Subventionen machen Sinn, wenn man die Marktpenetration nach oben bringen will", sagte ein Sprecher von T-Mobile. Die Marktdurchdringung sei jedoch mittlerweile so hoch, dass man sich auf Kunden mit hohen Umsätzen konzentriere. Daher werde der Abbau von Handy-Subventionen noch einmal forciert, fügte der Sprecher hinzu. Die übrigen Netzbetreiber begrüßten den Vorstoß.

Derzeit geben die Mobilfunkbetreiber in Deutschland 200 ? und mehr aus, um einen neuen Kunden zu gewinnen oder einen Bestandskunden zu halten. Neben den administrativen Kosten umfasst diese Summe vor allem Rabatte auf Mobiltelefone, die an die Kunden mit Abschlägen gegenüber dem Einkaufspreis abgegeben werden. Durch eine Senkung dieser Handy-Subventionen könnten Kosten gespart werden, die die Ergebnisse aller Anbieter belasten.

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