T-Mobile wohl deutscher Partner
Apples iPhone vor Europa-Premiere

Die mit Spannung erwartete Markteinführung des iPhone-Handys lässt nun auch in Europa nicht mehr lange auf sich warten. Ein Vertriebspartner in Europa steht bereits fest. O2 erhält den Zuschlag für Apples iPhone in Großbritannien.

HB LONDON. Seine britische Mobilfunktochter und der europäische Handyhändler Carephone Warhouse hätten von Apple den Zuschlag erhalten, teilte die spanische O2-Mutter Telefonica am Dienstag mit. Der Preis werde bei 269 Pfund (rund 387 Euro) einschließlich Mehrwertsteuer liegen. Die Kombi-Geräte aus Musikspieler und Mobiltelefon werden ab dem 9. November angeboten.

Die europäische Variante des iPhones werde wie das US- Modell vorerst nicht die dritte Mobilfunkgeneration (UMTS) unterstützen, sagte Apple-Chef Steve Jobs in London. Jobs begründete des Verzicht mit einem Hinweis auf den hohen Energiebedarf der UMTS-Chips, die die Akkulaufzeit derzeit noch um den Faktor drei verkürzen würden. 2008 werde aber auch ein iPhone mit UMTS-Unterstützung erscheinen.

Nach monatelangen Spekulationen ist O2 der erste Mobilfunk-Partner von Apple Europa, der den Zuschlag für das iPhone erhält. Branchenkreisen zufolge wird in Deutschland die Deutsche Telekom Apples Exklusivpartner und das iPhone für 399 Euro vertreiben. In Frankreich dürfte der Mobilfunk-Anbieter Orange zum Zug kommen, in Spanien Telefonica.

An diesem Mittwoch hat die Deutsche Telekom zu einer Pressekonferenz nach Berlin eingeladen. Beobachter gehen nach dem Auftritt von Steve Jobs in London nun davon aus, dass der Apple-CEO auch in der deutschen Hauptstadt das iPhone präsentieren wird. Der deutsche Mobilfunkmarkt ist der größte in Europa, noch vor Großbritannien und Frankreich. Jobs bekräftigte in London die Prognose, Apple werde im kommenden Jahr zehn Millionen iPhones verkaufen. Das entspricht einem Marktanteil von einem Prozent.

Die Deutsche Telekom wird das Multimediahandy von Apple einem Zeitungsbericht zufolge neben Deutschland auch in weiteren europäischen Ländern exklusiv verkaufen. Das Unternehmen werde das Gerät auch in Österreich, den Niederlanden, Ungarn sowie Kroatien vermarkten, schreibt die „Financial Times Deutschland“ ohne Angabe von Quellen. Damit erhalte der Netzbetreiber in fast allen Ländern Europas, in denen er tätig ist, das exklusive Vermarktungsrecht für das Kulthandy.

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