Tablet und Smartphone
Smarte Alleskönner verändern die Welt

Mobile Kommunikationsgeräte wie Smartphone oder Tablet-Computer verändern den Menschen und mit ihm die gesamte Wirtschaft. Und sie wirbeln schon lange nicht mehr nur die Mobilfunkbranche durcheinander.
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FrankfurtDas neue digitale Zeitalter begann im Juni 2007. Damals brachte der Computerkonzern Apple sein erstes iPhone heraus. Die Schlangen der wartenden Kunden vor den Apple-Stores waren gigantisch – 122 Millionen Smartphones wurden noch im gleichen Jahr verkauft. 2012 werden es nach Schätzungen von Marktforschern wie Gartner oder IDC 660 Millionen sein.

Schon bald wird jeder fünfte Erdenbürger ein Smartphone besitzen. Kein Zweifel: Die Erde ist infiziert von den kleinen, smarten Geräten. Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Alte Regeln gelten nicht mehr – die Menschen sind 24 Stunden am Tag mit der virtuellen Welt verknüpft und verdrahtet. Mehr noch: Foto- und Videokamera, MP3-Player, das Musikportal, der Ortungsdienst GPS samt Navigationsgerät, wahlweise für Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer, und natürlich das Internet sind permanent verfügbar. Und das praktisch überall: in der U-Bahn, im Auto, im Hotel, am Strand. Die digitale Welt hat sich tief in unseren Alltag gefressen.

Möglich ist das durch einen simplen, aber genialen Kniff der Entwickler. Die Intelligenz der neuen, mobilen Welt liegt in großen Rechenzentren. Die digitalen Helfer, die wir alle so gerne nutzen, dürfen dumm bleiben. Sie müssen nicht mehr können, als kleine Programme, sogenannte Apps, zu beherbergen, die ihre Informationen aus dem Rechenzentrum holen – und uns verraten, wo unser Auto geparkt ist, wo der nächste Italiener ist oder welche Hotelzimmer noch frei sind.

Für viele Konsumenten mag all das ein Segen sein, für viele Branchen dagegen ist es ein Fluch. Die smarten Alleskönner verändern nicht nur uns, sie verändern die gesamte Wirtschaft. In der Mobilfunkwelt sind einige der Pioniere gerade dabei, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Nun sind auch andere Branchen dran. Die mobilen Rechner verändern den Einzelhandel, die Logistik, die Taxibranche – mit rasender Geschwindigkeit. Wer die Herausforderungen der Smartphone-Revolution nicht rechtzeitig wahrnimmt, hat schon verloren.

Jens Koenen leitet das Büro Unternehmen & Märkte in Frankfurt.
Jens Koenen
Handelsblatt / Leiter Büro Frankfurt

Kommentare zu " Tablet und Smartphone: Smarte Alleskönner verändern die Welt"

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  • Das erste Smart-Phone war der Nokia-Communicator!
    Und die meisten Apps sind nichts anderes als Schnittstellen zum Internet. Insofern wird hier nicht mehr und nicht weniger auf einen Server ausgelagert als bei jedem anderen PC!!
    Und wenn sich die Programierer für mobile Webseiten mal ein bisschen mehr Mühe geben würden, dann könnte man sich wiederum 90% der Apps sparen !!!

  • was war das denn für ein artikel? ernst gemeint? smartphones sind also beliebt, wer hätte das gedacht.

  • das gehr mir auch so.....man sucht vergeblich per scroll auf dieser seite eine fortsetzung der bahnbrechenden erkenntnisse.......schade um die zeit.

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