Technik im Blick
Was das Galaxy S3 kann

Die Zeit des Kopierens ist vorbei. Samsung setzt heute Maßstäbe, was Smartphone-Technik angeht. Und das Galaxy S3 hat alles, um den Siegeszug der Koreaner bei Android-Smartphones fortzusetzen.
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San FranciscoIm Maschinenraum des Samsung Galaxy S3, dem unspektakulären, sanft gerundetem Gehäuse, werkelt der hauseigene Exynos 4412, ein Prozessor mit vier Rechenkernen und 1,4 Ghz-Taktfrequenz. Damit sieht das S3 sehr gut in der Oberklasse der 2012er-Modelle aus, in dem bereits Quad-Core-Geräte wie das HTC One X Furore machen. Mehr Rechenkerne bedeuten theoretisch mehr Leistung, wenn Betriebssystem und Software das nutzen können.

Beeindruckend ist die Möglichkeit, drei Bilder pro Sekunde mit der - nur durchschnittlichen - 8-Megapixelkamera aufzunehmen. Für Sport- und Schnappschuss-Fotografie ist das ein echter Fortschritt. Statt die Hardware unnötig aufzubohren wurde in die Software investiert, zahlreiche neue Features wie Gesichtserkennung oder automatische Weiterleitung von Fotos an Freunde sind integriert. Erkennt die Software ein Gesicht, reicht ein Klick, um das Foto an diese Person weiterzuleiten, wenn sie in der Kontaktliste ist.

Wird ein Video aufgenommen, kann gleichzeitig noch ein Standbild gemacht werden. Pfiffig: Die Frontkamera erkennt, ob sie von einem Gesicht angestarrt wird. Ist das der Fall, wird der Bildschirm nicht in den Stromsparmodus versetzt, also abgeschaltet, solange jemand offenbar mit dem Gerät arbeitet ohne längere Zeit irgendwelche Eingaben zu machen. Dafür werden die Augenbewegungen durch die Kamera analysiert. Wählt man eine Telefonnummer aus dem Telefonbuch und hält das Gerät ans Ohr, wird automatisch eine Verbindung aufgebaut.

Von der Leistung profitiert ebenfalls die neue Sprachsteuerung und der Equalizer, der in Echtzeit die Gesprächsqualität erhöhen soll, indem eine Stimme stärker aus dem Hintergrundlärm herausgehoben werden soll. Der Bildschirm mit 1280 x 720 Bildpunkten misst 4,8-Zoll in der Diagonale (iPhone 4S: 3,5-Zoll), das sind 22 Prozent mehr als beim Vorgänger. Trotzdem ist das Gehäuse nur unwesentlich größer geworden, der seitliche Rand wurde spürbar reduziert.

Kommentare zu " Technik im Blick: Was das Galaxy S3 kann"

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  • @Klausi
    Die moderneren, leistungsfähigeren Flugzeuge sind aus 'Plastik'. F1-Rennwagen in großen Teilen übrigens auch.
    Hat da der Klausi etwas nicht verstanden?

  • @ Klausi
    Und? Alternative? iPhone? Das hat dafür viele andere Nachteile und natürlich auch Vorteile. Oder HTC? Oder aber ein nomrales Handy?
    Da muss jeder für sich entscheiden mit welchen Vor- und Nachteilen er leben kann und kauft sich dann das entsprechende Produkt.
    Zur Materialqualität: Die Samsung Galaxys sind aus Plastik. Und? Fassen sich trotzdem gut an und halten z.B. im Vergleich mit dem iPhone 4(S) mehr aus (vgl. div. "Crashtests" auf youtube).
    Die Update-Politik von Samsung ist natürlich besch...eiden.

    Trotzdem:
    Alle Käufer als potentielle "Dummbeutel" zu bezeichnen, lässt allerdings mehr negative Rückschlüsse auf Ihren von Ignoranz und Vorurteilen geprägten Charakter zu, als Sie vermuten mögen.

  • Nur weil Apple die Sprachsteuerung vorher hatte ist es jetzt kopiert??? Was soll Samsung denn sonst machen, vielleicht nen programm das gedanken liest????

    Ach und Nen Iphone is besser weils mit alu und glas is oder wie?? Nur weil jemand Kunststoff verwendet is es doch lang nicht billig!!

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