Telekomanbieter steigt ins Internetgeschäft ein
Debitel koppelt Handy mit DSL-Anschluss

Der Mobilfunkanbieter Debitel AG steigt in den Markt für DSL-Internetzugänge ein. Zusätzlich arbeitet Debitel am Einstieg in die Festnetz-Sprachtelefonie über Internet-Technologie (Voice over IP). "Wir bereiten derzeit ein Angebot für Voice over IP vor", sagte Debitel-Chef Paul Stodden dem Handelsblatt.

tnt FRANKFURT/M. "Wir wandeln uns damit vom Mobilfunkanbieter zum Telekommunikationsanbieter", sagte Stodden weiter. Als erste Telekomfirma wird das Stuttgarter Unternehmen dabei eine Kombination aus Handy-Vertrag und Internetzugang anbieten. Denn die Kunden wünschten sich zunehmend alle Telekommunikationsdienste aus einer Hand. Im Auge hat Debitel dabei vor allem seine 8,64 Millionen Mobilfunkkunden in Deutschland.

Im Gegensatz zu Mobilfunknetzbetreibern kauft Debitel Kapazitäten bei T-Mobile, Vodafone und E-Plus ein und schnürt daraus eigenen Tarife und Dienste. Ähnlich soll das Geschäft im DSL-Markt funktionieren: Debitel investiert nicht in eine eigenen Netzinfrastruktur, sondern geht als Wiederverkäufer von DSL-Anschlüssen der Deutschen Telekom und des Kölner DSL-Anbieters QSC an den Markt.

Debitel bietet ausschließlich so genannte Flatrates zu Preisen zwischen 7,90 und 16,90 Euro an, bei denen unabhängig von Dauer und Datenvolumen im Internet gesurft werden kann. Dazu kommen Gebühren für den DSL-Anschluss von mindestens 16,90 Euro.

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