Telekommunikation
Vodafone prüft Rückzug aus Japan

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone prüft einen Rückzug aus Japan. Das Unternehmen spricht mit dem japanischen Telekomkonzern Softbank über einen Verkauf der Kontrollmehrheit an der Tochter Vodafone KK, wie der nach Umsatz weltgrößte Handy-Konzern am Freitag in London mitteilte. Die Verhandlungen müssten allerdings nicht zu einem Verkauf der Gesellschaft führen.

dpa LONDON. Auf dem Mobilfunkmarkt Japans tobt ein harter Preiskampf, der die Margen der Vodafone-Tochter unter Druck setzen. Vodafone-Chef Arun Sarin hatte daher bereits einen Verkauf der asiatischen Tochter nicht mehr ausgeschlossen. Analysten schätzen den Wert von Vodafone KK auf rund sieben Mrd. britische Pfund (10,2 Mrd Euro).

Nach Angaben aus Branchenkreisen laufen die Gespräche zwischen Vodafone und Softbank bereits seit einiger Zeit. Es sei daher mit davon auszugehen, dass Vodafone KK veräußert werde, hieß es. Der Vodafone-Konzern hatte zum Wochenanfang eine Werberichtigung in Höhe von 41 Mrd. Euro bekannt gegeben. Hintergrund ist die allmähliche Marktsättigung in Europa, was das Ergebnis der Gesellschaft mittelfristig schmälern wird. Im Oktober vergangenen Jahres hatte Vodafone seine schwedische Tochtergesellschaft für 1,04 Mrd. Euro an Telenor veräußert.

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