Telekommunikations-Unternehmen hat mehr als fünf Millionen Kunden
O2-Deutschland-Chef weist Fusionsspekulationen zurück

Der Deutschland-Chef des britischen Mobilfunkbetreibers mmO2 hat Spekulationen über eine Fusion von O2 Germany und der KPN-Tochter E-Plus zurückgewiesen.

Reuters BONN. "Das ist derzeit kein Thema. Das ist eine non-story", sagte Rudolf Gröger am Donnerstag am Rande einer Telekom-Konferenz in Bonn. O2 Germany sei von Anfang an für einen Alleingang aufgestellt gewesen, fügte er hinzu.

Gerüchte über einen möglichen Zusammenschluss von O2 und E-Plus, in Deutschland der viert- beziehungsweise drittgrößte Mobilfunkbetreiber, halten sich hartnäckig. Experten bezweifeln, dass die beiden Verluste schreibenden Gesellschaften in einem von T-Mobile und Vodafone dominierten Markt überleben können. Beide Unternehmen hatten aber in der vergangenen Woche Erfolge beim Kundenwachstum vermelden können.

So steigerte E-Plus die Zahl seiner Kunden auf 7,6 Millionen, nachdem die Tochter des niederländischen KPN-Konzerns im vergangenen Jahr noch eine Abwanderung von Kunden verzeichnet hatte. 02 Deutschland überschritt im Juni die Grenze von fünf Millionen Kunden.

Gröger sagte, O2 Germany werde 2003 nicht mit Diensten der dritten Mobilfunkgeneration UMTS für den Massenmarkt starten, sondern nur Tests mit ersten Nutzern machen. O2 Germany hatte den UMTS-Start, von dem sich die Mobilfunkbetreiber einen Schub für ihre Umsätze erwarten, eigentlich für diesen Spätsommer angekündigt. "Wir haben nicht genügend Handymodelle", sagte Gröger. O2 werde nicht in den Massenmarkt einsteigen, bevor die Kunden nicht drei verschiedene Modelle in zwei oder drei Preiskategorien zur Auswahl hätten.

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