Teststrecke spezial zum iPhone 5
Solides Upgrade, genial verpackt

Mit dem iPhone 5 hat Apple erneut ein Meisterwerk im Design hingelegt. Aber bei der technischen Innovation fehlt der „Wow“-Faktor – ein erster Test der Eigenschaften des neuen Smartphones der Kalifornier.
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Das neue iPhone hat einen etwas größeren, in die Länge gestreckten Bildschirm, der jedoch immer noch hinter der Konkurrenz von Nokia Lumia 920, Samsung Galaxy S3, Google Nexus oder HTC One X hinterherhinkt. Apple sagt, das iPhone 5 liegt dann gut in der Hand. Kleiner Hinweis: das Google Nexus auch.

Neu ist der Datenfunk 4G LTE, den ebenfalls längst andere vorher hatten. Außerdem ein Apple A6-Prozessor, der doppelt so schnell sein soll wie der Vorgänger. Schön und gut, aber Qualcomm und Nvidia haben längst aufgeholt. Ein ausführlicher Praxistest wird erst zeigen müssen, was der A6 schafft und ob er noch einen Vorsprung zur Konkurrenz hat.

Absolut beachtlich: Eine Stärke von 7,6 mm für ein Smartphone dieser Größe, das hochwertige eloxierte Aluminiumgehäuse mit 112 Gramm, präzise diamantgeschliffene, abgerundete Kanten und ein exakt eingelassener Touchscreen. Hier muss man einfach mal sagen, dass die chinesischen Arbeiter und Arbeiterinnen bei Foxconn einen außerordentlich guten Job machen. Designed in California, aber Made in China!

Das iPhone 5 bietet nun Dualband 802.11n WiFi für schnelle Downloads, wie zuvor schon von Amazon für seine Kindle-Tablets vorgestellt. Das ist gut und sinnvoll.

Weniger gut ist der neue, verkleinerte Systemstecker, der Besitzer von teilweise sehr teuren iPhone-Dockingstationen für die Musikwiedergabe zur Verwendung von klobigen Adaptern zwingt, oder dem Neukauf ihrer Musikanlagen. Alternative: Nachkauf eines iPhone 4S statt iPhone 5, solange es noch welche gibt.

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Wo Apple hinter der Konkurrenz liegt

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