Toshiba TS 803
Fette Mucke aus dem Handy

Also, von der technischen Seite her gibt es wenig zu meckern beim neuen Musik- und Foto-Handy TS 803 von Toshiba. Man muss nur beim Kauf die Augen zumachen. Dann passt?s scho?.

HB DÜSSELDORF. Es muss halt schon alles irgendwo untergebracht werden. Die stattliche 2,3-Megapixel-Kamera mit zusätzlichem Fotolicht ebenso wie der MP3-Spieler, der helle und große Farb-Bildschirm und - fast hätt? ich?s vergessen - natürlich auch noch das UMTS-Telefon sowie zwei Lautsprecher.

Das alles soll vom dicken Akku auch nach stundenlangem Musikgenuss genug Saft bekommen, um Dauertelefonate durchzuhalten. Dabei ist dann die Hosentaschen-Tauglichkeit bei einer Höhe von 2,6 Zentimetern (zusammengeklappt) zu Gunsten der Vielfalt auf der Strecke geblieben. Wen das nicht stört, der kann Gefallen finden am Toshiba-Telefon, das mit Motorolas iTunes-Handy Rokr oder Sony-Ericssons Walkman-Handy W900i konkurriert.

Der integrierte Musikspieler des TS 803 kann über ein Tastenfeld auf der Vorderseite auch bei geschlossenem Zustand bedient werden, was sehr praktisch ist. Die einfachsten Funktionen (laut, leise, vor, zurück und Gespräch annehmen) sind auch in der Fernbedienung ausführbar, die im Kopfhörer integriert ist. Das Gerät kann dann in der Tragetasche oder am Gürtel (bäh!) bleiben.

Im Test ließen sich vom PC mit einfachem "Drag and Drop" MP3-Dateien auf die mitgelieferte miniSD-Karte ziehen. Leider ist die maximale Größe der unterstützten Speicherkarten mit 512 MB angegeben. Da Vodafone das TS 803 in Deutschland vertreibt, ist es natürlich auch für den Vodafone-Musikshop ausgelegt. Die integrierten Lautsprecher sind kaum eine Erwähnung wert, aber mal ehrlich: wer nutzt die schon. Über die Kopfhörer kam der Klang dagegen sehr sauber und satt rüber, für den Weekend-Journal-Tester mangelte es nur etwas an den Bässen.

Ein Manko: Die Playlists von Toshiba haben ein eigenes Format, es ist also nicht möglich, Playlists etwa aus Musicmatch oder Real-Player zu importieren. Das bedeutet schlicht: Alles noch mal von vorne. Unverständlich auch: Das Videokabel, mit dem man seine Videos oder Bilder auf einem Fernseher anschauen kann, ist - anders als beim Vorgänger - nicht mehr im Lieferumfang enthalten, sondern muss extra bezahlt werden.

Seite 1:

Fette Mucke aus dem Handy

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%