Übergangsverwaltung muss noch zustimmen
Siemens liefert Irak Mobilfunktechnik

Nach Angaben einer Betreiberfirma beteiligt sich der Münchener Technologiekonzern Siemens am Aufbau eines Mobilfunknetzes im Nordirak.

HB KUWAIT/MÜNCHEN. "Wir haben Siemens als Lieferant für den westlichen Teil des Netzes ausgewählt", sagte David Murray, Vorstandschef des kuwaitischen Mobilfunkanbieters Mobile Telecommunications (MTC), am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. In der engeren Wahl seien auch Nokia und Ericsson gewesen. Das finanzielle Volumen des Auftrags wurde nicht genannt. Ein Siemens-Sprecher wollte die Order nicht bestätigen. Die Siemens-Aktie notierte am Nachmittag in einem schwächeren Gesamtmarkt mit 54,25 ? um 2,1 % im Minus.

"Es war eine harte Ausschreibung, aber am Ende haben wir uns für Siemens entschieden", sagt Murray. National Mobile, die einen Vertrag über zwei Jahre für den Aufbau und den Betrieb eines Netzes im Nordirak haben, warten noch auf die endgültige Besiegelung durch die Übergangsverwaltung im Irak. Erst dann kann auch eine Vereinbarung mit Siemens abgeschlossen werden.

Nach den Worten Murrays geht National Mobile davon aus, dass das Netz bereits vor Jahresende in den nordirakischen Städten Mosul und Kirkuk in Betrieb ist. National Mobile erwarte, dass die Kundenzahl im Nordirak in den nächsten zwei Jahren auf eine Million ansteige. Nach früheren Angaben des kuwaitischen Unternehmens ist Siemens auch bei der Errichtung eines Netzwerkes im Süd-Irak in der engeren Wahl der möglichen Lieferanten. Allerdings bestätigen die Münchener dies ebenfalls nicht.

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