Untersuchung
UMTS-Strahlung nicht gesundheitsschädlich

Nach einer neuen Studie ist die vom UMTS-Mobilfunknetz ausgehende Strahlung nicht gesundheitsschädlich. Zu diesem Schluss kamen Forscher, nachdem sie hunderte von genetisch leukämieanfälligen Mäusen, die zur Hälfte der Strahlung ausgesetzt wurden, untersucht haben.

HB BREMEN. Wie die Jacobs-Universität in Bremen am Freitag mitteilte, gab es bei der Erkrankungsrate der über einen Zeitraum von 1,5 Jahren bestrahlten Mäuse und der nicht dem UMTS-Funk ausgesetzten Tiere keine signifikanten Unterschiede.

Wie der Biologe und Versuchsleiter Alexander Lerchl berichtete, war die Zahl der erkrankten Tiere bei den UMTS-exponierten Tieren sogar etwas niedriger als bei der Kontrollgruppe, obgleich die Strahlungsstärke um den Faktor fünf höher als der erlaubte Grenzwert für Menschen war. Diese Ergebnisse „lassen es unwahrscheinlich erscheinen, dass Menschen durch UMTS-Felder gesundheitlich beeinträchtigt werden“, sagte Lerchl.

Der Biologe wies jedoch darauf hin, dass diese Aussage immer unter dem Vorbehalt der Übertragbarkeit solcher Tierstudien auf den Menschen stehe. Die Studie bestätige aber frühere Untersuchungen für andere Mobilfunkfrequenzen.

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