Verbindung von PC, TV und Stereo-Anlage
Multimedia-Genuss im Wohnzimmer

Längst ist das Internet neben Videothek und Plattenladen die wichtigste Quelle für Videos, Musik-Dateien und andere Medien aller Art geworden. Wenn der Download beendet ist, lässt sich alles bequem am PC abspielen und anschauen. Wer den vollen Film- und Musikgenuss im Wohnzimmer haben will, muss jedoch erst einmal einen geeigneten Transportweg bis zum Fernseher und zur Stereo-Anlage finden.

DÜSSELDORF. Grundsätzlich ist die Wiedergabe von Video-, Musik- und Bilddateien im Wohnzimmer kein großes Problem: Man brennt einfach eine DVD oder eine CD, legt den Rohling hinterher in den jeweiligen Player ein und schon kann der Genuss beginnen. So einfach ist es jedoch nur dann, wenn alle Dateien in einem Format vorliegen, das problemlos vom DVD- oder CD-Player im Wohnzimmer erkannt wird. Das ist gerade bei Videos jedoch längst nicht immer der Fall, denn um den Umfang der Dateien (und damit die Download-Zeit) zu reduzieren, werden sie in der Regel mit einem Video-Kompressionsprogramm wie DivX verkleinert. Und derartig komprimierte Videos erkennt bei weitem nicht jeder DVD-Player. Je nach Art der Medien-Datei können deshalb verschiedene Maßnahmen nötig werden, um sie im Wohnzimmer abspielen zu können.

Bilder: Problemlos im JPG-Format

Mit der Digitalkamera aufgenommene Urlaubsbilder oder auch Bilddateien aus dem Internet sind in der Regel sehr problemlos zu verarbeiten, weil sie mit sehr wenigen Ausnahmen im allgemein unterstützten JPG-Format vorliegen. Daraus lassen sich zum Beispiel recht unkompliziert Diashows erstellen, die später in einem DVD-Player-tauglichen Format auf CD oder DVD gebrannt werden können. Voraussetzung ist, dass am PC ein Brennprogramm wie Nero 8 (» www.nero.com) mit einer entsprechenden Diashow-Funktion zur Verfügung steht. Sofern der eigene DVD-Player die direkte Anzeige von JPG-Bildern unterstützt, genügt sogar schon die Erstellung einer herkömmlichen Daten-CD/-DVD, auf der die Dateien einfach so in Verzeichnissen abgelegt werden. Falls ein USB-Anschluss am DVD-Player vorhanden ist, eignet sich auch ein USB-Stick oder sogar eine externe Festplatte zum Transport der Dateien. Über die Menüführung des DVD-Players werden die Verzeichnisse auf der eingelegten CD/DVD bzw. dem per USB angeschlossenen Datenträger durchsucht und die Bilder einzeln oder nacheinander angezeigt. Mittlerweile verfügt sogar eine Reihe aktueller DVD-Player und -Rekorder über die Fähigkeit, Bilder in einer der beiden HDTV-Auflösungen 1080i oder 720p an einem "HDready"-Fernseher anzuzeigen. Damit lässt sich die Qualität der Präsentation natürlich noch einmal verbessern.

Musik: Schnelle Konvertierung

Die Handhabung von Musik-Dateien gestaltet sich beinahe genau so einfach: Die meisten Brennprogramme verfügen über eine interne Funktion, die aus dem im Internet üblichen MP3-Format standard-konforme Musik-CDs erstellen kann. Sie stellen einfach aus den MP3-Dateien eine CD zusammen, und beim Brennen konvertiert die Software alles in ein für CD-Player verträgliches Format. Doch selbst dieser geringe Aufwand ist nicht nötig, wenn der eigene CD- oder DVD-Player zum Abspielen von MP3-Dateien in der Lage ist. In diesem Fall genügt es auch wieder, die Musik-Dateien in ihren Verzeichnissen auf eine herkömmliche Daten-CD oder -DVD zu schreiben. Etwas komplizierter wird es, wenn Musik in einem anderen Dateiformat, wie zum Beispiel dem ebenfalls recht verbreiteten Ogg-Vorbis-Format, heruntergeladen wurden (man erkennt diese Dateien an der Erweiterung .OGG). Um diese Art von Musik-Dateien für das Wohnzimmer aufzubereiten, benötigen Sie den zugehörigen Codec (» www.vorbis.com), der die Musik aus ihrem komprimierten Format entschlüsselt, und andererseits ein Konvertierungsprogramm, um die Dateien in einem für den CD-Player verträglichen Format abzuspeichern. Nach der Konvertierung gehen Sie dann ganz normal vor, indem Sie eine CD aus den Musik-Dateien brennen.

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