Vermeintlicher Handyvirus verwirrt Anwender
Virenangst nach Werbeaktion

Ob die Werbeplaner das wirklich wollten? Eine ungewöhnliche Werbeaktion löste bei vielen Handybesitzern Verunsicherung und Kopfschütteln aus.

hiz DÜSSELDORF. Für das Computerspiel „Resident Evil“ setzte der Hersteller CE Europe auf eine sehr ungewöhnliche Werbekampagne. Wie die Sicherheitsspezialisten von Sophos berichten, verschickte der Hersteller über eine speziell für das Spiel eingerichtete Webseite Werbetexte per SMS. Die ahnungslosen Empfänger in Großbritannien lasen plötzlich auf ihrem Display: "Outbreak: I'm infecting you with t-virus, my code is ******. Forward this to 60022 to get your own code and chance to win prizes. More at t-virus.co.uk" Zudem hinterließ dieser „t-virus“ auf den infizierten Mobiltelefonen einen Klingelton im Zombie-Stil.

Obwohl es sich hierbei um keinen Virus im eigentlichen Sinne handelt, löste die Werbe-Kampagne von CE Europe bei einigen Empfängern Panik aus, da sie glaubten, ihr Handy sei infiziert, so berichtet der britische Branchendienst The Register. Auch die Experten von Sophos erhielten zahlreiche Anrufe von besorgten T-Virus-Infizierten. Sie bezweifeln deshalb, ob dass Marketingkonzept so genial ist, wie es von den Verursachern selbst gepriesen wird. Immerhin sind die echten Handyviren eine aktuelle Bedrohung für Mobilfunkuser.

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