Virtuelle Tastatur: Google Glass mit Laserprojektor für den Arm

Virtuelle Tastatur
Google Glass mit Laserprojektor für den Arm

Wie wird eigentlich Googles Datenbrille bedient? Bislang mit einem Touchpad, das umständlich am Arm des Brillenträgers befestigt wird. In Zukunft könnte die Eingabe über eine an gleicher Stelle per Laser projizierte Tastatur erfolgen.
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BerlinEin kleiner Laserprojektor soll bei Googles Project Glass eine virtuelle Tastatur auf den Unterarm des Brillenträgers werfen, die dann als Eingabegerät dient. Eine in der Datenbrille eingebaute Kamera erkennt nicht nur das Muster, sondern auch die Finger des Benutzers, die auf die Bedienungsflächen tippen, und interpretiert das als Tasteneingabe. Das sieht ein Patentantrag von Google vor, den das Unternehmen in den USA eingereicht hat.

Die Technik ließe sich anstelle eines Touchpads einsetzen, das derzeit noch als Eingabegerät für Google Glasses genutzt wird. Google-Mitgründer Sergey Brin hatte im Mai 2012 in der US-Talkshow „The Gavin Newsom Show“ das Project Glass vorgestellt und die Eingabefunktion gezeigt, die noch beim Prototyp zum Einsatz kommt. Auf dem Arm wird dabei ein Trackpad angeschnallt und mit der Hand des anderen Arms bedient. Das dürfte im Alltag etwas umständlich sein.

Ob die Laserprojektor-Eingabe in den Serienmodellen von Project Glass tatsächlich zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Bisher handelt es sich nur um einen Patentantrag. Anfang 2013 werden erst einmal Prototypen an Entwickler ausgeliefert, die die 1.500 US-Dollar teuren Modelle auf Googles I/O vorbestellen konnten.

Eine virtuelle Tastatur mit Laserprojektor ist grundsätzlich nichts Neues - nur im Zusammenhang mit Datenbrillen gab es sie noch nicht. Samsung hatte 2006 eine Projektionstastatur namens „Virtual Screen“ für Handys zum Patent angemeldet. Dabei wird die Bedienungsoberfläche auf eine ebene Fläche projiziert, um darüber mit einem Stift Daten einzugeben. Die Position des Stiftes wird mit einem Sensor ermittelt, eine Handbedienung war nicht vorgesehen.

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