Vodafone Magic
Leichtgewicht mit Langzeitpower

Im April will Vodafone das Smartphone Magic auf den Markt bringen. Es ist nach dem G1 von T-Mobile das zweite Handy mit dem von Google entwickelten Betriebssystem Android. Ein erster Test des neuen Smartphones belegt, dass zwischen beiden Konkurrenten deutlich Unterschiede bestehen.
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BERLIN. Im Vergleich zum Android-Gerät G1 fällt das Magic ein bisschen dünner und knapp 40 Gramm leichter aus, weil das Vodafone-Gerät auf eine Tastatur verzichtet. Die wesentliche Bedienung erfolgt über das 3,2 Zoll große Touchscreen, das wie beim G1 eine Auflösung von 320 x 480 Pixeln bietet. Für Texteingaben gibt es eine Bildschirmtastatur, die prinzipbedingt nicht so viel Tippkomfort wie eine echte Tastatur bieten kann.

Weil die Tastatur vielfach im Hochformat genutzt werden muss, bleibt nicht viel Platz, um die Tasten zielsicher mit dem Finger zu treffen. Der Platz für die einzelnen Tasten ist in etwa mit dem auf dem iPhone zu vergleichen, es kann leicht zu Tippfehlern kommen. Das getestete Vorseriengerät erkannte einige Eingaben komplett falsch, so wurde ein E geschrieben, obwohl das darunter befindliche D getippt wurde. Kurios: Während ein Ä auf der Tastatur zu finden ist, fehlen ein Ü, ein Ö und auch ein ß ganz.

Gewöhnungsbedürftig ist auch das Verhalten der Punkt-Taste. Wird diese einmal betätigt, erscheint erwartungsgemäß ein Punkt. Ein zweimaliges Betätigen schreibt dann aber ein Komma auf den Bildschirm. Nur wenige Applikationen unterstützen eine Querformatnutzung der virtuellen Tastatur, so dass dem Nutzer Eingaben unnötig schwer gemacht werden. Denn im Querformat fallen die Tasten größer aus und Eingaben lassen sich bequemer vornehmen.

Das Vorserienmodell des Magic besitzt noch eine vorläufige Tastenbelegung, die sich so auf dem finalen Produkt nicht wiederfinden wird. Daher lässt sich derzeit noch nicht einschätzen, wie gut die Knöpfe für die Bedienung angeordnet sind. Die vom Hersteller zur Verfügung gestellten Produktfotos weisen bereits die fertige Tastenbelegung auf. Diese wird sich vermutlich weniger gut bedienen lassen als beim G1, weil an der Stelle der Zurück-Taste die Menütaste gesetzt wurde. Die Zurück-Taste befindet sich beim Magic dann rechts außen und ist damit weiter vom Trackball entfernt, als das beim G1 der Fall war.

Für das bequeme Starten von Suchanfragen wird das Magic einen Suchen-Knopf besitzen, der am Vorserienmodell noch fehlt. Diesen Knopf gibt es auch beim G1, er ist dort aber in die Tastatur integriert. Damit eine Suche bequem gestartet werden kann, genügt ein Druck auf die Suchen-Taste, die dann die Bildschirmtastatur aufruft. Wie auch beim G1 springt der Nutzer in jeder Android-Applikation direkt in die Sucheingabe - eine sehr nützliche Funktion.

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