Wachstum unter anderem in Äygypten
Orange steigert operatives Ergebnis kräftig

Der französische Mobilfunkkonzern Orange hat im ersten Halbjahr 2003 in allen Märkten eine deutliche Verbesserung der operativen Ergebnisse verzeichnet und damit die Gewinnmarge kräftig gesteigert.

Reuters PARIS. Orange teilte am Dienstag mit, der operative Gewinn (Ebitda) sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 41,8 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Die Gewinnmarge habe sich auf 37,9 Prozent von 28,6 Prozent vor Jahresfrist erhöht. Grund dafür sei ein starkes Wachstum sowohl in den Kernmärkten Frankreich und Großbritannien als auch in den anderen von Orange bedienten Mobilfunkmärkten wie der Schweiz, den Niederlanden und Ägypten.

Der Konzernumsatz stieg den Angaben zufolge zum Vorjahr um 6,9 Prozent auf 8,615 Milliarden Euro. Der Kundenstamm erhöhte sich um 1,3 Millionen Nutzer auf 45,6 Millionen, wobei Orange vor allem außerhalb seiner Kernmärkte neue Nutzer gewann.

Für die zweite Jahreshälfte rechnet das von France Télécom kontrollierte Unternehmen mit einer Verlangsamung des Wachstums. Orange sei auf gutem Weg, im Gesamtjahr den bereits prognostizierten Umsatzanstieg um fünf Prozent zu realisieren. Das Ebitda werde jedoch auf Grund saisonaler Schwäche und verstärkter Ausgaben zur Kundenbindung in der zweiten Jahreshälfte geringer als in den ersten sechs Monaten ausfallen. Das Ebitda werde jedoch im Gesamtjahr 2003 mindestens 6,2 Milliarden Euro betragen, teilte Orange mit.

An der Börse verteuerten sich die Aktien des Mobilfunkunternehmens bei behauptetem Gesamtmarkt um 2,3 Prozent auf 7,98 Euro.

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