Web-Design
Abschied vom Maß aller Dinge

Viel zu lange haben sich die Web-Designer nach den Besonderheiten des meist verbreiteten Browsers gerichtet. Der Internet Explorer 6.0 von Microsoft war das Maß aller Dinge, auch wenn dieses Programm Standards wie CSS nur unzureichend unterstützt hat.

Jetzt haben die Web-Designer Andy Clarke und Molly Holzschlag in ihrem Buch „Transcending CSS“ einen neuen Weg vorgeschlagen. Ausgehend von Anstößen wie dem des Yahoo-Entwicklers Nate Koechley werben die Autoren für den Abschied von der Vorstellung, dass alle Besucher einer Webseite den gleichen Inhalt und das gleiche Design sehen sollten.

Die besonderen Feinheiten eines Web-Designs bekommen nur noch diejenigen zu Gesicht, die mit einem aktuellen und standardkonformen Browser im Netz unterwegs sind. Wer es vorzieht, immer noch ein anderes Programm zu verwenden, muss dann halt eine etwas reduzierte Darstellung in Kauf nehmen. Nach dieser grundsätzlichen Entscheidung entwickeln die Autoren eine Lehre vom guten Web-Design, die zwei Schulen unter einen Hut zu bringen sucht: die Techniker, die vor allem den Code im Blick haben, und die Designer, die nur an ihr Layout denken.

Dabei zeigen sie, wie man traditionelle Design-Vorstellungen, etwa den Grundsatz des Goldenen Schnitts oder das Gittermodell, in sauberes XHTML und CSS übersetzen kann. Die Kreativität kommt erst dann ins Spiel, wenn das klassische Fundament gelegt ist. „Finden Sie Ihre Inspirationen an ungewöhnlichen Orten“, fordern Clarke und Holzschlag.

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