Weniger als die Hälfte
RIM verschleudert Playbooks

Research In Motion (RIM) will den schleppenden Verkauf des Blackberry Playbook ankurbeln. Daher gibt es das 7-Zoll-Tablet für kurze Zeit für weniger als die Hälfte des Listenpreises.
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BerlinMit einer Sonderaktion will der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) die Verkaufszahlen für das Blackberry Playbook hochtreiben. Das 7-Zoll-Tablet wird zeitlich begrenzt für weniger als die Hälfte des Listenpreises verkauft, wie das Unternehmen auf Twitter mitteilt. Die Aktion gilt vorerst nur für die USA und Kanada. In den USA beträgt der Listenpreis für das Blackberry Playbook mit 16 GByte 500 US-Dollar. Das ist die kleinste Variante des Tablets.

Im Rahmen der Sonderaktion wird das Blackberry Playbook für 200 US-Dollar verkauft. Laut RIM sollen verschiedene Händler in den USA und Kanada an der Aktion teilnehmen, die aber nicht näher benannt werden. Bislang gibt es keine Angaben dazu, ob es das Tablet auch in Deutschland zu dem Preis geben wird. Hierzulande liegt der Listenpreis für das Blackberry Playbook mit 16 GByte bei 480 Euro. Im deutschen Handel gibt es das 16-GByte-Modell derzeit für rund 400 Euro.

Erste Blackberry-Playbook-Verkaufsaktion war kein Erfolg

Ebenfalls nur in den USA und in Kanada läuft seit Ende Oktober 2011 eine andere Aktion, um den Verkauf für das Blackberry Tablet anzukurbeln. Beim Kauf von zwei Blackberry Playbooks erhält der Käufer ein drittes Tablet gratis dazu. Diese Aktion läuft noch bis Ende des Jahres und richtet sich vor allem an Unternehmenskunden.

Alles deutet darauf hin, dass der gewünschte Erfolg bisher ausgeblieben ist. Daher hat sich RIM nun entschieden, das Tablet außerdem für einen geringeren Preis zu verkaufen. Die erste Verkaufsaktion wurde nicht auf Deutschland ausgeweitet, es ist also zu erwarten, dass alle Sonderaktionen für das Blackberry Playbook auf den nordamerikanischen Markt ausgerichtet bleiben.

Im seinem letzten Finanzquartal musste RIM einen massiven Rückgang des Absatzes seines Blackberry Playbooks hinnehmen. Wurden im ersten Verkaufsquartal nach dem Start noch 500.000 Playbooks verkauft, konnten im Folgequartal nur noch 200.000 abgesetzt werden.

Ende Oktober 2011 musste RIM die Version 2.0 des Blackberry Playbook OS verschieben. Das Unternehmen musste laut Ankündigung erst sicherstellen, dass Entwickler, Unternehmenskunden und Endanwender mit dem Upgrade zufrieden sind. Mit einer kürzlich veröffentlichten Betaversion und SDK können bereits Anwendungen entwickelt werden.

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