Wettbewerber sollen faire Chance erhalten
Online-Verkauf von Handyverträgen bei Mobilcom vorerst eingefroren

Der Mobilfunkdienstleister Mobilcom AG muss nach einer Entscheidung der EU-Kommission seinen Online-Verkauf von Handy-Verträgen für sieben Monate aussetzen.

HB BRÜSSEL. Die Kommission genehmigte am Mittwoch in Brüssel zwar Staatsgarantien für Kredite über 112 Millionen Euro für die Restrukturierung des Unternehmens vor zwei Jahren. Zugleich sah die EU-Wettbewerbsbehörde durch die Staatshilfe aber einen Schaden für Konkurrenten des Unternehmens. Zum Ausgleich verhängte sie einen siebenmonatigen Stopp für den Direktverkauf von Mobilfunkverträgen über das Internet. Nach der Entscheidung der EU-Kommission weitete die Mobilcom-Aktie ihre Kursverluste auf mehr als 5 Prozent aus.

Der Online-Verkauf sei für Mobilcom immer wichtiger, erklärte die Kommission. „Diese Vermarktung vorübergehend zu unterbrechen wird Wettbewerbern die Chance geben, dass Kunden auf ihre Websites wechseln und dort Verträge abschließen.

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