Wie der finnische Handy-Konzern auf die ersten Anzeichen einer Krise reagiert
Neue Töne aus dem Kultbetrieb Nokia

Der Platz war vermutlich nur aus praktischen Gründen gewählt, und doch passte er so gut zur derzeitigen Situation: zurück zu den Wurzeln oder, wie der 54jährige Jorma Ollila zur Begrüßung sagte: "In dieser Kabelfabrik begann das elektronische Zeitalter von Nokia."

HB HELSINKI. In die alte Fabrikhalle, die "Kaapelitehdas" in Helsinki, hatte Nokia also geladen und nicht wie sonst in seine Konzernzentrale in Espoo vor den Toren der Hauptstadt. Einmal im Jahr, das ist schon Tradition, empfängt das Unternehmen Journalisten aus der ganzen Welt in Helsinki, um ihnen die Sicht des Marktführers zur Lage der Telekommunikationsbranche näher zu bringen.

Trends, Innovationen, Design - Nokia spielte in allen Bereichen in einer eigenen Liga und konnte deshalb mit der Souveränität des Branchenprimus ganz entspannt über neueste Entwicklungen berichten. Der Aufmerksamkeit des Publikums waren sich die Finnen sicher, schließlich hatte die Vergangenheit gezeigt, dass nahezu alles, was Nokia anpackte, binnen kurzer Zeit in klingende Münzen veredelt wurde. In den vergangenen Erfolgsjahren hat der Telekommunikationsriese rund elf Milliarden Euro horten können - eine prall gefüllte Kasse für schlechtere Zeiten. Vielleicht wird man das Geld schon bald brauchen.

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