Wii
Nintendos neue Spaßmaschine

Heute ist es soweit. Nintendos Spielekonsole Wii kommt auf den deutschen Markt. Nach Verkaufserfolgen in den USA und Japan steht außer Frage, dass die Konsole mit der außergewöhnlichen Steuerung auch bei uns zu den Favoriten unter dem Weihnachtsbaum zählen wird. Ein Schnelltest der Europa-Version.

Die Wii kommt standardmäßig mit allem nötigen Zubehör. Nur der Fernseher muss schon irgendwo herumstehen. Mit den Ausmaßen eines kleinen DVD-Stapels macht sie einen schlanken Fuß im Wohnzimmerregal - wenn man den Klotz des externen Netzteils verstecken kann. Ein Trick, den auch Microsofts Xbox360 nutzt.

Aufbau und Anschluss ist auch für ausgemachte Laien in fünf Minuten erledigt. Wichtig: Die Sensorleiste, die die Signale der Spiele-Kontroller auffangen wird, muss mittig vor oder auf dem Fernseher positioniert werden. Die Konsole selbst kann ruhig hinter dem Gerät parken.

Der Internetanschluss war ebenfalls schnell absolviert, dann der erste Pferdefuß: Die Online-Kanäle (Wetter, Nachrichten und E-Mail) stehen noch nicht zur Verfügung. Nintendo vertröstet auf den 20. Dezember für den Wetter- und den 27. Januar für den Nachrichtendienst mit News der Agentur AP.

Für die "E-Notizen" gibt es zudem keine Erklärung, ob man auch Mails ins Internet senden kann, statt nur von einer Konsole zur anderen. Letzteres hätte den Vorteil, dass Kinder kaum mit Spam - oder sonstigen, noch deutlich unerfreulicheren E-Mails - aus dem Cyberspace in Kontakt kommen können. Es schränkt aber für Erwachsene den Online-Nutzen arg ein.

Nach dem Druck auf den Startknopf erscheint ein Auswahlmenü für Spiele, Einstellungen und Kanäle, wie Fotokanal oder Wetterkanal. Eine Anzeige verrät, ob ungelesene Nachrichten warten.

Zuerst wird ein eigener Charakter erzeugt, "Mii" genannt. Er lässt sich als Figur sogar in Videospiele integrieren. Die "Miis" einer Familie oder - bei Webanschluss - der Freunde versammeln sich in der Lobby und kommunizieren miteinander. Praktisch: Die "Miis" der Eltern können den Sprösslingen Notizen hinterlassen, wie das allseits beliebte "Heute aufräumen - sonst Spielverbot!" oder "Freund hat angerufen, will nachher vorbei kommen."

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