Windows 8 im TestSchocktherapie für Windows-Nutzer

Microsoft wagt mit dem kommenden Windows 8 den Traditionsbruch: Kacheln statt Fenster, kein Start-Button und Gesten statt Doppelklick. Wir haben uns das System näher angesehen, das alte Windows-Hasen schockieren wird.

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    13 Kommentare zu "Windows 8 im Test: Schocktherapie für Windows-Nutzer"

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    • Windows8 wird floppen und der Zustrom zu Windows 7 wird bisherige XP-Nutzer schnell wieder zu Windows7 führen.
      Wer jetzt noch XP hat, der sollte schnell bei W7 zugreifen, denn der Preis wird in naher Zukunft nach oben schnellen.

      Es ist schon erstaunlich, das Windows eine grafische Angleichung an Linux vollzieht, genau das hat aber bislang den Unterschied gemacht und nicht sein verbugtes Betriebssystem.
      Wenn nun der User gezwungen wird, die Wischtechnik, die bei Tablets ja durchaus sinnvoll ist, am PC vollziehen zu müssen, dann werden die Orthopäden Ihren Boom erleben. Desweiteren ist es nur eine Frage des Zeitpunktes wann Windows wieder die nächste Klage verschiedener Software-Anbieter kassiert, die sich kastriert und ausgegrenzt fühlen, weil deren Software nun nicht mehr funktioniert. Ich weiß ja nicht welche Visionäre dort die Strippen ziehen,
      aber Windows ist eine der wenigen Firmen, die trotz brachialer stetiger Fehlentscheidungen noch am Markt sind.

      Wenn Linux, die mit der Ubuntu-Version Easy Peasy, denTrend begriffen haben zur usability und zur Sicherheit, nur ein wenig mehr design verliebte Programierer hätten, dann würde Windows bald auf dem Grabbeltisch beim Lebensmittel Diskounter liegen.

      Ganz klar abstrafen und Windows 8 wie Vista liegen lassen.

    • Von einem PC User der ersten Stunde:
      Mir wird schlecht wenn ich lese (WIN 8) und ich bin an dem Punkt Entschädigung von Bill Gates fordern zu wollen, undzwar für 1/3 meiner Arbeitszeit die ich seit 1981 (DOS 1.1) mit seinen Produkten vergeuden musste. Allein die Updates (=Sitzen, warten und Nixtun vor dem Bildschirm) , WIN neu installieren wegen 'BLUESCREEN' , vergeudete Wochenenden deswegen, abgestürzte PC's neu aufsetzen usw usw.
      Ich schaue mir mal die Mac's an . Muss ja was dran sein.

    • Oops? Meines Erachtens war die Bewertung daneben:

      Win3.11 -> ziemlich schrottig
      Win95 -> schlecht
      Win98 -> Daddelsystem
      WinME -> schlecht
      WinXP -> zu lahmer Speicherfresser
      WinVista -> völliger Schrott
      Win7 -> zu lahm, Prozessor- und Speicherfresser
      Win8 -> wird auch nicht besser

    • Ich denke, Windows 8 ist ideal für Tablets wie den Asus EeePC Transformer, der sowohl als reines Tablet, aber auch mit KeyDock als Notebookersatz betrieben werden kann. So kann der User wahlweise die ihm genehme Oberfläche nutzen.

      Insofern hat Windows 8 in dieser Form seine Berechtigung. Ich gehe aber davon aus, dass es wieder eine stärkere Trennung der Oberflächen geben wird, so dass jeder User wahlweise das nutzen kann, was er benötigt.

      Ansonsten: Wer immer jedes Update mitmacht, nur weil es etwas Neues gibt, ist selbst schuld.

    • Aber immerhin kann Microsoft den Käufern von Windows 8 Windows 9 verkaufen. :-)

    • Sie sollten es "Windows"-Effekt nennen.

      Win3.11 -> gut
      Win95 -> schlecht
      Win98 -> gut
      WinME -> schlecht
      WinXP -> gut
      WinVista -> schlecht
      Win7 -> gut
      Win8 -> ???

    • Falls Microsoft bei der Tablet-Bedienung bleiben sollte, wird das alternativen Betriebssystemen wie z.B. irgendwelchen Linux-Varianten, die weiterhin auf dem Windows-Bedienmodus beharren, zum Durchbruch verhelfen.

      Ich habe mir vor einiger Zeit ein Wisch-Tablet gekauft und kann es problemlos bedienen. Freude macht es mir jedoch keine. Jetzt kenne ich zwar bestimmte Bedien-Gimmicks, wie man sie bisweilen im TV sieht. Auf diese kann ich jedoch ohne Verlust an Lebenqualität verzichten.

      Ich bin gespannt, ob Microsoft durch diesen Schwenk im Bedienkonzept entsprechende Nachfrage generieren kann. Das ist meines Erachtens letztlich der Grund für die Vorgehensweise. Eigentlich ist der PC (seit Windows 2000) ein ausgereiftes Produkt, bei welchem sich durch den Verkauf von Betriebssystemen kein ausreichender Umsatz mehr erzielen lassen sollte.

    • Bin bei Einführung von Vista auf MacOS gewechselt - und sehe mich in dieser Entscheidung mehr denn je bestätigt. Win8 ist ja grauenvoll.

    • Ich finde es auch schrecklich, dass Nutzer stillschweigend davon ausgehen, jedes Update und jede neue Version seien automatisch besser und müssten deshalb runtergeladen oder gekauft und installiert und benutzt werden. Wenn ich daran denke, wie viel produktive Arbeitszeit vernichtet wurde, weil man neue Programme installierte und damit HERUMSPIELTE, bis man denn merkte, dass die alte Kombination doch gar nicht so schlecht war -- sie tat nämlich, was sie sollte.

    • Ist das eine nützliche Schlagzeile? Oder nur das Zugeständnis an den Spieltrieb einer außer Rand und Band geratenen Gesellschaft?
      Tatsächlich ist sie ein weiterer Beweis für die weltfremde Spießbürgeridylle in den Köpfen.
      Im Überblick stellt man doch schnell fest, daß sich die Digitalgesellschaft nur noch selbst feiert.

      Das Internet wächst explosionsartig, stellte das Fraunhofer Institut vor über einem Jahrzehnt fest. Und die TU Dresden ermittelte vor einem halben Jahrzehnt, daß es Jahr für Jahr um 16 bis 23% mehr Energie frißt. Schuld daran ist auch die Sucht des Nutzers nach immer aufgeblähterer Software, die bloß noch Redundanz der Meldungen erzeugt, also nichts Neues mehr zu sagen hat.

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