Wlan-Organizer Palm TX
Mit Palm unter Palmen

Der vorsorgliche Anruf bei der Vodafone-Kundennummer brachte letzte Klarheit: Bei Preisen zwischen 67 und 80 Eurocent pro 100 KB übertragener Daten musste für die USA-Reise eine Wlan-fähige Ergänzung zum Mobiltelefon her. Sonst kostet schon der Aufruf einer einzigen Webseite schnell drei bis vier Euro. Legale Wlan-Einwahlpunkte für kostenloses drahtloses Internet gibt es dagegen gerade in den USA reichlich.

HB DÜSSELDORF. Die Wahl fiel dabei aber nicht auf eine Allzweckwaffe wie den leistungsstarken, aber klobigen Nokia Communicator 9500 oder einen Laptop mit Wlan, sondern auf ein Gespann aus elegantem Triband-Telefon (Samsung SHG-E720) und brandneuem Palm TX Organizer. Der bleibt zur Not im Hotel, wenn es zum Abendessen geht. Das Funktelefon verschwindet in der Tasche.

Stahlblau, schlank, dünn, großes Display - Palm weiß immer noch, wie man attraktive Geräte baut. Nicht umsonst waren die Taschencomputer aus dem Silicon Valley lange Jahre Statussymbol einer ganzen Generation von "Wizz-Kids".

Das Testgerät fand problemlos Anschluss an einen Windows-XP-Rechner und war dank vorinstallierter Software sofort startbereit. Die Zusammenarbeit mit Programmen wie Word, Excel und Powerpoint sowie Outlook funktioniert mittlerweile wirklich tadellos.

Richtig Spaß machte es dann unterwegs. Die automatische Einwahl in offene sowie geschützte Wlan-Punkte funktionierte auf Anhieb. Ob im Düsseldorfer Flughafen-Warteraum oder im Café "Coffee ?n Dreams" im kalifornischen Thousand Oaks, der TX fand Anschluss.

Der Netzseiten-Aufbau erfolgt zügig und ermöglicht flüssiges Arbeiten. Die E-Mail-Awendung, schon am PC eingerichtet und auf Funktions-Tüchtigkeit getestet, lief ohne Murren. Netzseiten, Fotos oder Videos können auf dem kontraststarken Bildschirm, der die gesamte Front beherrscht, hochkant oder im Querformat betrachtet werden.

Der Palm TX hat einen Einschub für externe Speicherkarten (bis 2 GB) und lässt sich so zum echten Musikspieler ausbauen. Die Qualität der optionalen Kopfhörer ist der Geräteklasse angemessen gut.

Einen Wermuts-Tropfen bringt aber die Batterie-Laufzeit. Beim lässigen drahtlosen Surfen bei kalifornischem Wetter und einem Latte Macchiato vergehen Zeit und Akkuladung wie im Flug. Schon nach guten zwei Stunden Intensivnutzung ist jedoch Schluss mit lustig. Ohne Wlan hält der Akku mehr als doppelt so lang, bei sparsamer Nutzung auch über Tage.

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