Sie fragen sich, womit Sie ihre Arbeitszeit vertrödeln? Abhilfe will das Start-up Timeular schaffen – mit einem Zeitmesswürfel. In der „Höhle der Löwen“ bekam ZEI nur Absagen, trotzdem könnte sich das Gerät lohnen.

Kommentare

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  • Da sieht man mal, wie sehr Lebensrealitäten sich unterscheiden: Ich habe noch nie Architekten oder Steuerberater Stundenzettel händisch ausfüllen sehen - dafür aber jede Menge Handwerker und Arbeitnehmer im mittleren und unterem Sektor. DA ist das Standard. Immer noch.

    Sehr idealistisch und amüsant finde ich die Aussage, dass das Ziel der Gründer die 30 Stunden Woche ist, in der effektiv gearbeitet wird. Dass die 35 - 40 Stundenwoche rein aus Eiffzienzgründen Quatsch ist, weiß mittlerweile auch der Letzte, aber ich glaube nicht, dass sich das so schnell (hierzulande) durchsetzen wird, wo alles 30 Jahre später passiert - da wird eher der Tenor vorherrschen, dass man doch noch 5 - 10 Stunden noch effizienter (!?) arbeiten kann. Alltag in KMUs und wohl auch den meisten Konzernen.

    So, nun konkret zum Gadget, weg vom Idealismus. Nehmen Sie es mir nicht übel Frau Kontio, aber der Artikel ist eher schlecht recherchiert:
    1. Preise von bis zu 115 EUR sind in dem Segment normal - und streng genommen eigentlich die Untergrenze. Schließlich handelt es sich hier nicht um Ware für den Massenmarkt, sondern um ein Nischenprodukt, dass sich wohl niemals millionenfach verkaufen wird.
    2. Es gibt mehr als genug Hardware zur Zeiterfassung. Oder woran buchen Sie morgens/abends ihre Arbeitszeit? Von x Firmen. Egal ob zum an die Wand anbringen (klassische Terminals), als Tischgerät (üblich: Tischleser) oder als mobil einsetzbare Lösung (Logger/Geräte zur Tätigkeitsanalyse, REFA). Erschreckenderweise, auch wenn weniger mehr sein soll, mit weniger Funktionen, weniger intuitiv und deutlich weniger Anwendungsmöglichkeiten als andere (uralte) Lösungen am Markt.
    3. Achtseitige "Würfel" nennt man gemeinhin Oktaeder.

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