Hannover Messe
Die Show der Superlative

Rund 5000 Aussteller kommen zur weltgrößten Industrieschau nach Niedersachsen, über 400 allein aus dem Partnerland USA. Ein Kräftemessen zwischen Deutschland und den amerikanischen Firmen steht an.

DüsseldorfDie Hannover Messe sprengt in diesem Jahr alle bislang gekannten Dimensionen öffentlicher Aufmerksamkeit. Das hat viel mit dem Partnerland USA zu tun und dem Besuch des US-Präsidenten Barack Obama am kommenden Sonntag und Montag, wenn er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die größte Industrieschau der Welt eröffnen wird.

Es liegt aber auch am Leitthema der diesjährigen Messe: „Integrated Industries – Discover Solutions“. Denn über die Digitalisierung der industriellen Produktion wird schon seit Jahren diskutiert und in vielen Modellprojekten wird geprobt, was möglich ist. Doch erstmals sollen in Hannover über 100 digitale Lösungen rund um das Thema digitale Vernetzung und deren praktische Einsatzmöglichkeiten in den Fabrikhallen der Welt gezeigt werden. „Damit treffen wir den Nerv der Aussteller und der Besucher“, sagte am Mittwoch der für die Hannover Messe verantwortliche Vorstand Jochen Köckler. „Denn die Zukunft der Industrie liegt in der Vernetzung.“

Rund 5.200 Aussteller aus 75 Ländern haben ihr Kommen bislang zugesagt, das sind 400 mehr als bei der vergleichbaren Veranstaltung von zwei Jahren. Dabei steigt die Internationalisierung der Messe: 58 Prozent der ausstellenden Firmen kommen aus dem Ausland. Die meisten schickt mit 600 Unternehmen China, die USA nehmen mit 465 Ausstellern Platz zwei ein, danach folgen Italien und die Türkei. Deutschland stellt traditionell das Gros der nach Hannover kommenden Firmen – zwei Drittel der Ausstellungsfläche nehmen Siemens & Co. ein. Der Zuspruch der US-Firmen ist ein Erfolg für die Messemacher, denn in normalen Zeiten interessieren sich allenfalls zwischen 80 und 100 Unternehmen aus den Vereinigten Staaten für einen Auftritt in Hannover.

Doch die Zusage von Barack Obama, selbst nach Niedersachsen zu reisen, stellt alles auf den Kopf. So bringt der US-Präsident mit Anthony Foxx (Verkehr), Ernest Moniz (Energie) und Penny Pritzker (Handel) drei Minister zur Weltleitmesse (25.-29. April) mit. Köckler: „Das „Who is Who“ der amerikanischen Industrie ist hier als Aussteller und mit ihren Top-Managern vertreten.“ Darunter finden sich ein Großteil der amerikanischen Industrie- und IT-Schwergewichte: GE ist da, aber auch Intel und Microsoft, Cisco und Honeywell, um nur einige zu nennen.

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