Wearables für Tiere Japans coole Kühe

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Sensoren steuern die Wasserzufuhr
Wie der Raps in die Flasche kommt
Blühender Raps
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Der typische Anblick im Frühjahr: Die quietschgelben Rapsfelder leuchten zur Hauptblütezeit schon aus der Ferne.

Sommer ist Erntezeit
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Wenn im Sommer wie hier bei der Agrargenossenschaft Weißensee geerntet wird, sehen die Pflanzen bereits verdorrt aus. Raps wird nach Angaben des Verbands der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland auf einer Fläche von 1,4 Millionen Hektar angebaut.

Eine Pflanze mit Geschichte
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Raps ist in Deutschland die Ölpflanze Nummer eins. Selbst bei den Römern soll die Rapspflanze schon bekannt gewesen sein.

High-Tech auf dem Acker
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Die einst ländliche Idylle ist heute keine Realität mehr. Der Landwirt von heute steuert seine Maschinen per Computer und beobachtet die Felder mit Drohnen. Selbst Reparaturen können per Satellit ausgeführt werden.

Deutschland ist Rapsland Nummer zwei
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Der intensiv riechende Raps zählt seit vielen Jahrhunderten zu den wichtigsten Ölpflanzen Europas. Am meisten Raps wird in Frankreich erzeugt. Das Nachbarland erntete im Jahr 2015 knapp 5,2 Millionen Tonnen. Schon auf Platz zwei folgte Deutschland mit 5 Millionen Tonnen Raps; hier wird vor allem Winterraps angebaut. Das Schlusslicht bildete Griechenland mit 1,4 Millionen Tonnen.

Europa liegt vorne
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Der geerntete Raps wird direkt in einen daneben fahrenden Trecker verladen. Die Europäische Union hat 2014/15 insgesamt fast 25 Millionen Tonnen Raps geerntet und ist damit die führende Anbauregion.

Schwächere Ernte
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Diese kleinen schwarzen Kugeln sind die Rapskörner, aus denen das Öl gewonnen wird. In diesem Jahr sind die Raps-Erträge witterungsbedingt niedriger; dem trockenen Frühjahr folgten Starkregen und zum Teil Unwetter mit Hagel im Juni. Der Landesbauernverband Brandenburg etwa rechnet bei Raps mit einer Ernte von 429.000 Tonnen. Nach den vorläufigen Schätzungen sind das acht Prozent weniger Raps als im Vorjahr. Die Ölgehalte liegen leicht unter dem Vorjahreswert.

„Ushiburu“ nennt sich der Kühlbody für Rinder, den die Firma und die Bauern von Kyoto derzeit gemeinsam entwickeln. Der Name setzt sich aus den Worten „Ushi“ für Kuh und der phonetischen Endung des aus dem Englischen übernommenen Wortes „wearable“ zusammen.

Wearables sind technische und elektronische Geräte, die man am Körper oder an der Kleidung trägt – mit Sensoren bestückte Fitnessarmbänder, Brillen oder Smartwatches zum Beispiel. Viele der Geräte zeichnen Körper-Daten wie Blutdruck und Temperatur auf, um etwa vor Überanstrengung oder Überhitzung zu warnen.

Ähnlich soll der „Ushiburu“ funktionieren. Das Textilgewebe habe kühlende Wirkung, heißt es bei Gunze. Ein angeschlossenes Befeuchtungssystem solle den Stoff zugleich mit Wasser benetzen, was eine zusätzliche Kühlung bewirke. Gesteuert werde die Wasserzufuhr über Sensoren. Weitere Tests seien nun für die heißen Sommertage geplant, hieß es. Für die Kühe stelle das Tragen des Anzugs keinen Stress dar.

Die deutsche Veterinärmedizinerin Kemper ist da allerdings nicht so sicher. Auch wenn sie den Kühlbody für nicht praxistauglich hält, die Forschung dahinter findet sie aber durchaus interessant. Sensoren, die direkt am Tier Körperfunktionen messen und aufwendigere medizinische Maßnahmen teilweise ersetzen, könnten durchaus sinnvoll sein.

So könnten die Sensoren auch an das Kühlungssystem des Stalls gekoppelt werden. Ihr Fazit zum japanischen Projekt: „Das ist sicherlich von der Forschung her ein ganz interessanter Ansatz. Bei der praktischen Anwendung ist es eher im Bereich Quatsch anzusiedeln.“

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  • dpa
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