17 Milliarden Dollar im ersten Quartal Online überwiesen
US-Bürger zahlen gerne via Internet

In den Vereinigten Staaten nutzen immer mehr Bankkunden das Internet für ihre Bankgeschäfte. Dies ist auch auf den ansonsten normalen Zahlungsverkehr in den Vereinigten Staaten zurückzuführen.

hiz DÜSSELDORF. Wie das Marktforschungsinstitut Comscore Networks jetzt ermittelte, wird Internet-Banking in den USA immer beliebter. Im ersten Quartal zählten die Marktforscher 22 Millionen Kunden, die sich bei ihren Banken via Netz einloggten. Ein Zuwachs von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Zahlungsvorgänge stieg sogar um 37 Prozent. Dabei wurden Rechnungen im Gesamtwert von rund 17 Milliarden Dollar beglichen. Diese starke Akzeptanz ist auch auf den normalen Zahlungsverkehr in den Vereinigten Staaten zurückzuführen. Dort ist, neben der Kreditkarte, der Scheck das gebräuchliche Zahlungsmittel. Auch Gehälter werden nicht, wie in Deutschland üblich, auf das Konto überwiesen. Der Gehaltsscheck am Ende der Woche oder des Monats ist dort sehr weit verbreitet. Der bargeldlose Geldtransfer, wie durch die bei uns übliche Überweisung, ist dagegen nicht Gang und Gäbe. Die Onlinezahlung ist eine attraktive Alternative.

So erklärt denn auch Jim Larrison, Vizepräsident für Financial Services Solutions bei Comscore, dass Online-Banking und die Zahlung von Rechnungen per Internet die am raschesten wachsenden Anwendungen im US-Internet ist. Dies sei einerseits auf die Verbreitung von Breitband-Internet, andererseits auf massive Werbung der Banken für diese Zahlungsart zurückzuführen. Rund 20 Prozent der Online-Kunden nutzen die Möglichkeiten aktiv. Jeder dieser User hat, nach Angaben der Analyse, im ersten Quartal im Durchschnitt 14 Rechnungen mit einem Gesamtwert von 250 Dollar via Internet bezahlt.

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