2004 werden weltweit fast 100 Millionen PCs ersetzt
Wachstumsschub für PC-Industrie

Nach den vergangenen mageren Jahren prognostizieren die Marktforscher von Gartner für das Jahr 2004 in der PC-Industrie einen Zuwachs von 13,6 Prozent.

hiz DÜSSELDORF. Die Marktforscher der Gartner Group prognostizieren den PC-Anbietern für das laufende Jahr einen Wachstumsschub um 13,6 Prozent. 186,4 Millionen PCs sollen den Schätzungen nach verkauft werden. Darunter befänden sich der Studie zufolge alleine 100 Millionen Rechner, die aus Altersgründen ersetzt werden. Im Jahr 2005 werden nach Schätzungen weltweit sogar rund 120 Millionen PCs durch neue ersetzt.

Der Grund für die Markt-Erholung ist im Prinzip eine Spätfolge des Jahrtausendwechsels. Wegen der Unsicherheiten zum Jahreswechsel 2000 wurden viele Rechner und Programme ausgetauscht. Der Umsatzschub verebbte mit dem Beginn des neuen Millenniums. Jetzt ist die damals renovierte Hardware vier oder sogar fünf Jahre alt und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Nach Einschätzung von Gartner Analyst George Shiffler sind ein Drittel aller installierten PCs mindestens drei Jahre alt.

Auf vielen Maschinen laufen auch die neueren Betriebsysteme Windows 2000 und Windows XP nicht mehr, da Prozessorleistung, Arbeitsspeichergröße und Festplattenplatz nicht ausreichen. Da Microsoft jedoch die Unterstützung für Windows 98 und ME auslaufen lässt, wird die Hardware obsolet.

Hinzu kommt nach Aussagen des Gartner Industrie-Analsten Kiyomi Yamada, dass sich die Weltwirtschaft erholt und damit ein besseres Investitionsklima geschaffen wird. Allerdings ist nicht abzuschätzen, in wieweit sich die enorm gestiegenen Energiekosten auf das Kaufverhalten auswirken.

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