3-D-Kino
Star Wars mit Tiefe

Ein raffiniertes Verfahren des Wissenschaftlers Sebastian Knorr von der Technischen Universität (TU) Berlin wandelt Filmsequenzen, die mit einer bewegten Kamera aufgenommen wurden, in dreidimensionale Darstellungen um. Die Tiefeneindrücke errechnet die Software aus den unterschiedlichen Betrachtungswinkeln einer bewegten Szene.

Die Entwicklung könnte die Konvertierung alter Filme in ein 3-D-Format deutlich verbilligen. Bisher muss für jeden Bildpunkt die räumliche Information enorm aufwendig einzeln berechnet werden. So werden nach Hollywood-Informationen rund 200 Spezialisten ein Jahr brauchen, um die Star-Wars-Trilogie von Regisseur George Lucas 3-D-fähig zu machen. Kosten: rund zehn Millionen Dollar. Knorrs Erfindung könnte zumindest Kamerafahrten und per Handkamera gedrehte Passagen automatisch umwandeln. Allein in den USA sind derzeit mehr als 500 3-D-Kinos im Bau.

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