503 Aussteller bei Games Convention
Leipzig im Spiele-Rausch

Computer- und Videospiele werden immer beliebter: Für 2007 wird in Deutschland beim Geschäft mit Konsolen und PC-Spielen sogar ein Rekordumsatz erwartet. Davon profitiert auch Europas größte Messe für Computer- und Videospiele.

HB LEIPZIG. Die Games Convention (GC) in Leipzig wächst weiter rasant. Bei der sechsten Auflage sind in diesem Jahr 503 Aussteller dabei, 34 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Messeleitung am Mittwoch zum Fachbesuchertag mitteilte. Sie haben 225 Premieren im Gepäck. „Die GC baut ihre Stellung als europäische Leitmesse immer weiter aus“, sagte Messegeschäftsführer Josef Rahmen. Für das Publikum öffnen sich die Tore an diesem Donnerstag. An den vier Besuchertagen bis Sonntag werden mehr als 200 000 Gäste erwartet.

„Vor allem internationale Aussteller zieht es immer stärker nach Leipzig“, sagte GC-Projektdirektorin Peggy Schönbeck. Die GC profitiere davon, dass die einstige Weltleitmesse der Branche, die E3 in Los Angeles, in diesem Jahr deutlich verkleinert wurde. Die Aussteller kommen laut Leipziger Messe in diesem Jahr aus 35 Ländern. Deutlich größer geworden sei neben der um 25 Prozent auf rund 112 500 Quadratmeter gestiegenen Ausstellungsfläche in den Publikumshallen auch der Geschäftsbereich hinter den Kulissen. Im Business Center sollen die Order für das Weihnachtsgeschäft getätigt werden.

Die Branche für Computer- und Videospiele verspürt nach Angaben des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) weiter Rückenwind. Im ersten Halbjahr sei der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 17 Prozent auf 550 Mill. Euro gestiegen. Insgesamt wurde 21,3 Mill. interaktive Spiele verkauft. Während die Zahl der verkauften PC und Videospiele leicht zurückging, erleben Spiele für mobile Konsolen einen Boom. 83 Prozent mehr Spiele wurden verkauft.

Computerspielbranche mit kräftigem Wachstum

Die Computerspielbranche in Deutschland ist im ersten Halbjahr kräftig gewachsen. Sie erwirtschaftete mit Computer- und Videospielen ein Umsatz von 550 Mill. Euro, das entspricht einem Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware, am Mittwoch zum Auftakt der Computerspielemesse Games Convention in Leipzig sagte. Insbesondere der Bereich der mobilen Spielkonsolen habe mit einem Plus von 75 Prozent deutlich zugelegt. Während die Zahl der verkauften PC- und Videospiele leicht zurückging, wurden für die sogenannten Handhelds wie die PSP von Sony und Nintendo DS 4,2 Mill. Spiele verkauft, 83 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2006. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten sei von 77 Mill. auf rund 135 Mill. gestiegen.

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