Aktienkurs steigt
Apple wird die iPod-Palette erweitern

Der US-Computerkonzern Apple bietet neue Modelle seines Verkaufsschlagers iPod an. Anleger reagierten mit Zukäufen auf die Ankündigung und verschafften dem Aktienkurs in den USA einen Kursanstieg um rund drei Prozent.

HB NEW YORK. Apple hatte im vergangenen Monat sprunghaft gestiegene Umsätze des digitalen Musikabspielgerätes und einen verfünffachten Unternehmensgewinn präsentiert. Mit dem iPod ist Apple weltweiter Marktführer bei MP3-Playern, die mehrere Tausend Lieder umfassende Musiksammlungen auf Westentaschenformat komprimieren. Erst im vergangenen Monat hatten Experten diesem Markt große Wachstumschancen bescheinigt. Weltweit würden in diesem Jahr rund 35 Millionen der kleinen Geräte über den Ladentisch gehen, hatte ein Sprecher des Apple-Konkurrenten Creative Technology unter Berufung auf eine Studie prognostiziert.

Das Apple-Gerät gibt es in den Varianten "iPod", "iPod mini" und "iPod photo". Die letzten beiden soll es künftig in je zwei Varianten geben. Der "iPod mini" wird wie bisher mit einer Speicherkapazität von vier Gigabyte (GB) (Platz für 1000 Lieder) geben, die künftig 199 Euro kosten soll. Neu ist die etwas größere Variante mit sechs GB, die 1500 Songs speichern kann. Dieses Modell kostet 249 Euro. In beiden Ausführungen soll die Batterie künftig bis zu 18 Stunden lang durchhalten. Den "iPod photo" gibt es zusätzlich zu der Version mit 60 GB und Platz für 15.000 Songs auch in einer kleineren Variante mit 30 GB und Speicher für 7500 Lieder. Das kleinere Modell soll 359 Euro kosten. Die speicherkräftigere Variante kostet künftig 449 Euro.

Nach Angaben der Banc of America Securities stieg Apples Marktanteil bei MP3-Playern im Weihnachtsquartal 2004 auf 40,2 Prozent. In dem Vierteljahr hatte Apple 4,5 Millionen der MP3-Player ausgeliefert. Im Quartal davor waren es zwei Millionen gewesen. Kurz vor der Vorlage der Zahlen hatte Apple das kleinste Modell der iPod-Serie vorgestellt, den "iPod shuffle". Das Kaugummi-Packung-große Gerät hat einen Speicher von 512 Megabyte und kostet 99 Euro. Der japanische Elektronikkonzern Sony hingegen hatte sich im vergangenen Monat vom Geschäft mit den digitalen Musikspielern enttäuscht gezeigt. Es sei dem Unternehmen nicht gelungen, mit dem Konkurrenten Apple mitzuhalten, hatte Sony im Januar erklärt. Die selbstgesteckten Gewinnziele auf diesem Markt seien nicht erreicht worden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%