Aktionen zeigen Wirkung
Verbraucherschützer kämpfen gegen Spam

Im Kampf gegen unerwünschte Spam-Mails stellen sich die ersten Erfolge ein. Die international angelegten Netzwerke, die das Internet mit ihren Spam-Mails verseuchen, bekommen immer stärkeren Gegenwind. Seit einem Jahr verstärkt ein Bündnis im Rahmen des „London Action Plan“ den Druck.

DÜSSELDORF. Wer kennt das nicht? Ein angeblicher Millionenerbe aus Nigeria fragt per E-mail an, ob er das Konto des Adressaten benutzen dürfe, um sein Vermögen dorthin zu überweisen. Im Gegenzug sei vorab „eine kleine Gebühr“ fällig. Wer so naiv ist, auf dieses Angebot einzugehen, hört freilich nach dem Transfer des Geldes nie wieder etwas vom afrikanischen Millionär. Und das Geld verschwindet auf den Konten von Betrügern.

Im Kampf gegen solch unerwünschte Spam-Mails stellen sich die ersten Erfolge ein. Die international angelegten Netzwerke, die das Internet mit ihren Spam-Mails verseuchen, bekommen immer stärkeren Gegenwind. Seit einem Jahr verstärkt ein Bündnis im Rahmen des „London Action Plan“ den Druck. Der Initiative, die von der britischen und amerikanischen Regierung ausging, haben sich zahlreiche europäische Länder angeschlossen, dazu einige aus Lateinamerika sowie Japan, Malaysia und Korea. Auch die nigerianischen Behörden wollen sich jetzt amerikanischen Presseberichten zufolge am London Action Plan beteiligen und die Internet-Infrastrukturen des Landes unter die Lupe nehmen.

Dazu gehört auch eine verstärkte Überwachung der Internet-Cafes. China, aus dem ebenfalls sehr viel unerwünschte Post verschickt wird, hatte Mitte des Jahres gegenüber Jon Leibowitz, dem Chef der amerikanischen Federal Trade Commission, und dem britischen Botschafter Christopher Hum seine Bereitschaft angekündigt, sich stärker zu bemühen, den Spam-Versand zu stoppen.

Seite 1:

Verbraucherschützer kämpfen gegen Spam

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%