Akzente auf Präsentation der Bilder
Kleiner Photoshop mit neuen Perspektiven

Bei Grafik-Experten ist Photoshop von Adobe das Maß der Dinge zu Bildbearbeitung. Der Funktionsumfang ist für viele aber verwirrend. Die für Privatanwender optimierte neue Version von Photoshop Elements ist leichter zu handeln.

HB FRANKFURT. Bei der Aufnahme wie bei der Nachbearbeitung digitaler Fotos haben Hobby-Fotografen kaum noch Wünsche offen. Anders sieht es meist bei der Präsentation der eigenen Bilder aus, sei es als Papierausdruck, am Bildschirm oder im Internet. Die neue Version der Photoshop Elements setzt daher ihre neuen Akzente vor allem auf neue Möglichkeiten für das Vorzeigen der Fotos.

Die Photoshop Elements 5.0 bieten dem Anwender eine Vielzahl von Vorlagen für ansprechende "Fotokreationen". In einem ersten Schritt wird das Layout der Präsentation ausgewählt: Möchte ich nur ein Foto auf einer Seite anzeigen, zwei, drei oder ganz viele? Sollen die Bilder quer, hoch oder schräg angezeigt werden? In einem zweiten Schritt können dann Rahmen und Hintergründe ausgewählt werden. Danach möchte das Programm wissen, welche Bilder denn überhaupt gezeigt werden sollen: "Hier klicken, um ein Foto hinzuzufügen".

Die für die Präsentation ausgewählten Bilder können anschließend noch bearbeitet, mit einem anderen Rahmen oder Hintergrund versehen werden. Bei der Bearbeitung findet sich in der Filtersammlung ein Eintrag "Kameraverzerrung korrigieren..." für veränderte Perspektiven: Das Foto wird hier in ein Drahtgitter gespannt, dessen Koordinaten sich neu anordnen lassen, um ein Foto etwa nach vorn oder zur Seite zu kippen.

Die kreative Vielfalt für das Vorführen der Fotos verbirgt sich unter dem Menü-Punkt "Erstellen". Ein Mausklick auf den zugehörigen Pfeil zeigt zwölf Präsentationsverfahren an, von den Seiten eines Bildbands über Grußkarten, Fotogalerien im Internet und Kalender bis hin zum "Daumenkino". Für die Gestaltung einer Web-Galerie wird neben JavaScript die Flash-Technik eingesetzt, die Adobe nach der Übernahme der Software-Firma Macromedia jetzt im eigenen Haus weiterentwickelt. Die fertige Dia-Show fürs Internet kann man über FTP auf die eigene Homepage schicken, auf CD brennen oder auch auf einem Adobe-Server veröffentlichen - dieser "Photoshop Showcase" bietet nach der Anmeldung für diesen Online-Service Platz für die kostenlose Präsentation von maximal 1 000 Bild-Kreationen. Flash kommt auch zum Einsatz für Animationen wie ein Bilderbuch, in dem man mit der Maus blättern kann.

In Bewegung gelangen die Fotos beim "Daumenkino": Hier werden die ausgewählten Bilder zu einem Film zusammengelegt - mit einer Bildfrequenz von 1 bis 30 "frames per second" - und im Videoformat wmv gespeichert. Dies eignet sich gut für Bildsequenzen und Fotoserien.

Für die Bearbeitung von Filmen gibt es die Adobe-Software Premiere Elements 3.0. Das Videomaterial wird hier entweder in einer "Timeline" oder in einer Szenenansicht bearbeitet und mit Effekten oder Übergängen angereichert. Die fertig bearbeiteten Videos lassen sich auf DVD brennen, im Flash-Video-Format abspeichern oder auch auf mobile Geräte wie den iPod oder die PlayStation Portable (PSP) übertragen.

Photoshop Elements 5.0 und Premiere Elements 3.0 gibt es für Windows einzeln zum Preis von jeweils etwa 100 Euro oder auch im Paket für 150 Euro (www.adobe.de/products/psprelements).

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