Als "kritisch" eingestuft
Neue Sicherheitslücke in Outlook entdeckt

Schon wieder ist eine Sichherheitslücke von dem Microsoft-Produkt Outlook 2002 bekannt geworden. Microsoft selbst stuft diese Lücke als "kritisch" ein.

HB MÜNCHEN. Angreifer können diese Lücke ausnutzen, um auf Dateien auf dem PC des Anwenders zuzugreifen. Außerdem sei es möglich, auf dem Benutzersystem einen beliebigen Code auszuführen, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in München mit. Er empfahl den Microsoft-Kunden dringend, das so genannte Service Pack drei für Office XP zu installieren, da damit die von Microsoft als „kritisch“ eingestufte Sicherheitslücke geschlossen werden könne.

Das betroffene Programm Outlook 2002 ist als separates Produkt verfügbar und außerdem im Lieferumfang von Microsoft Office XP enthalten. Der Fehler tritt auf, wenn eine so genannte Mailto-Adresse („mailto-URL“) manipuliert wird, mit der normalerweise E-Mail- Adressen auf Webseiten angezeigt werden. Klickt man auf eine Mailto- Adresse im Web, öffnet sich das Standardprogramm für E-Mails und legt eine neue Nachricht an den entsprechenden Empfänger an. Bei den manipulierten Mailto-Adressen kann ein Angreifer dann ein eigenes Sabotageprogramm ausführen oder das Dateisystem des Rechners ausspionieren.

Microsoft hat zu der Sicherheitslücke weitere Detail-Informationen ins Web gestellt. Unter dieser Adresse kann auch das notwendige Service Pack herunter geladen werden. .

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