Alternative zu Windows
Dell liebäugelt mit Linux

Womöglich bietet der weltweit zweitgrößte Computerbauer bald das freie Betriebssystemen Linux als Alternative zu Windows an. Die Käufer von Dell-PCs hätten dann die Wahl zwischen den beiden Welten. Derweil wünschen sich viele Kunden noch ein weiteres Open-Source-Projekt.

HB BOSTON. Der US-Computerbauer erwägt nach Angaben vom Dienstagabend, seinen Kunden in Zukunft das freie Betriebssystem als Alternative zu dem Microsoft-Produkt anzubieten. Dell habe mehr als 100 000 entsprechende Anfragen erhalten, seit es Kunden vor weniger als drei Wochen auf seiner Internetseite um Anregungen bat. Die Frage nach Linux war damit Dell zufolge der am meisten genannte Kundenwunsch.

Dell stattet seine Computer bislang ausschließlich mit Windows aus - Einzige Ausnahme sind hochspezialisierte Computer für die Ölbranche, die bereits auf Linux laufen.

Im Gegensatz zu Windows wird Linux nicht zentral geplant und programmiert. Verbesserungen werden offen im Internet diskutiert, die Basisinformationen des Programms - der Quellcode - sind frei zugänglich. Linux gehört deshalb zu den sogenannten Open-Source-Projekten. Das Linux-System läuft auf fast allen Computern und gilt als sehr stabil und weniger anfällig für Computerviren.

Der zweitgrößte Dell-Kundenwunsch war ein weiteres Open-Source-Projekt: OpenOffice, das mit den Office-Programmen von Microsoft wie Word, Excel und PowerPoint konkurriert.

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