Alternativen zu Microsoft
Es muss nicht immer Exchange sein

Elektronische Kommunikation ist aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken. E-Mail und die weiteren Funktionen einer "Messaging Groupware" bedeuten allerdings auch eine wesentliche Investition für die Unternehmen. Die Auswahl des richtigen Lieferanten ist schwer.

hiz DÜSSELDORF. Eine Studie der Berlecon Research GmbH zeigt, dass der Markt für Messaging Groupware sich durch eine Vielfalt an Angeboten auszeichnet. Der Markt wird nach wie vor von Microsoft Exchange/Outlook, IBM Lotus Domino/Notes und - mit einigem Abstand dahinter - Novell Groupwise dominiert. Unternehmen, die sich für eine neue Lösung entscheiden, können dabei durch die Auswahl der für sie optimalen Lösung nicht nur Geld sparen, sondern auch den Administrationsaufwand deutlich verringern.

Insbesondere an Microsoft Exchange orientieren sich viele kleinere Anbieter. Die Groupware-Server dieser alternativen Anbieter haben einen ähnlichen Leistungsumfang wie die Microsoft-Lösung und unterstützen auch explizit Outlook-Clients. Sie sind aber deutlich kostengünstiger und meist auch flexibler, was die Wahl des Betriebssystems angeht. Die Lizenzkosten für die jeweiligen Lösungen reichen, so die Auswertung, von 10 Euro bis knapp 150 Euro pro Nutzer.

Gerade für den Mittelstand ist dabei wichtig, dass die eingesetzte Messaging-Groupware optimal auf die bereits vorhandene IT-Infrastruktur abgestimmt ist. Eine einheitliche IT-Infrastruktur ist die beste Voraussetzung für niedrige Administrationskosten. Vielfach hängt der Aufwand nicht nur von der Lösung selbst, sondern auch von der IT-Umgebung und dem bereits vorhanden Know-how bei den verantwortlichen Administratoren ab.

Während preiswerte Kommunikations-Lösungen meist nur eine Basisfunktionalität hat, bieten kostspieligere Systeme vielfach umfangreiche Groupware-Funktionalitäten, wie z.B. Instant Messaging (IM), Voice over IP (VoIP), Dokumentenaustausch oder Diskussionsforen. Zum jetzigen Zeitpunkt reichen nach Ansicht der Marktforscher für viele Unternehmen die Basisfunktionalitäten E-Mail, Adressbuch und Kalender aus, wie sie von Microsoft Exchange und preiswerten Alternativen angeboten werden.

Ende des Jahres wird Microsoft gemeinsam mit Office 2007 und Windows Vista auch Exchange 2007 veröffentlichen. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen dies auf den Messaging-Groupware-Markt haben wird. Das neue Release von Exchange soll zum einen deutliche Verbesserungen im Bereich Sicherheit (z.B. integrierten Virenschutz und Spamfilter) bieten, zum anderen soll der mobile Zugriff besser unterstützt werden.

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