Alviso-Chipsets kommen erst 2005
Intel senkt Chip-Preise und verzögert Auslieferung

Der weltgrößte Chiphersteller Intel senkt den Preis für neun seiner Mikroprozessoren. Dabei soll lediglich der Marktnachfrage gefolgt werden und hat nicht den Abbau der Lagerbestände zum Ziel.

HB TOKIO/SANTA CLARA. Wie eine Unternehmenssprecherin für Intel Asia Pacific am Montag erläuterte, wurden die Preise nicht gesenkt, um Lagerbestände abzubauen. Die Preisfestsetzung folge der Marktnachfrage. Bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen in der vergangenen Woche hatte Intel angekündigt, die hohen Lagerbestände senken zu wollen.

Nach den Angaben, die Intel auf seiner Website veröffentlicht hat, sinkt der Preis des Intel-Pentium-4-Prozessors um 8,4 % auf 163 Dollar bei einer Abnahme von mehr als 1 000 Stück. Der Pentium 4 wird in PC verwendet. Die übrigen Prozessoren, für die Intel die Preise gesenkt hat, finden in Notebooks Verwendung. Vier Centrino-Produkte werden jeweils um mehr als 6 % günstiger angeboten, vier weitere Mobile Prozessoren je zwischen 8 % und 11 %.

Die Auslieferung des unter dem Codenamen „Alviso“ bekannten Intel-Chip-Sets verzögert sich laut einem Bericht des „Asian Wall Street Journal“ (AWSJ). Die Chips sollen den Angaben zufolge in Notebooks mit Pentium-M-Prozessoren zum Einsatz kommen und unter anderem eine bessere und schnellere Grafik- und Speicherverwaltung ermöglichen. Geräte mit „Alviso“ sollten ursprünglich im 4. Quartal auf den Markt kommen. Nun werde sich die Einführung wegen Designproblemen um einige Monate verzögern, zitiert das Blatt aus informierten Kreisen.

Erhältlich seien Notebooks auf Basis von „Alviso“ nun voraussichtlich erst im 1. Quartal 2005. Intel-Sprecher Tom Beerman wollte die Verzögerung weder dementieren noch bestätigen. Dem AWSJ sagte, sein Unternehmen ändere Fristen für die Neueinführung von Produkten dann, wenn sie die hohen Standards des Konzerns nicht erfüllten.

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