Anfragen bei Google und Facebook
Deutsche Behörden sind besonders neugierig

Wenn es um Nachfragen in Sachen Nutzerdaten von Google oder Facebook geht, sind deutsche Behörden offenbar besonders neugierig. In Europa liegen sie jedenfalls klar auf Platz 1 der Statistik.
  • 0

Fast 5.000 Auskunftsersuchen zu Nutzerdaten haben deutsche Behörden und Gerichte 2013 bei Google gestellt, mehr als jemals zuvor. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Behördenanfragen um 61 Prozent, wie aus der Grafik erkennbar wird, die das Statistikportal Statista im Auftrag von Handelsblatt Online erstellt hat.

Laut Google ist der Suchmaschinenanbieter den Datenanfragen im ersten Halbjahr in 48 Prozent, im zweiten Halbjahr in 40 Prozent der Fälle vollständig oder teilweise nachgekommen.

Erstmals veröffentlichte auch Facebook einen entsprechenden Transparenzbericht. Nimmt man die Zahlen beider Internet-Giganten zusammen, liegen die deutschen Beamten in Sachen Behördenneugier europaweit auf Platz eins, gefolgt von Frankreich und dem Vereinigten Königreich.

Kommentare zu " Anfragen bei Google und Facebook: Deutsche Behörden sind besonders neugierig"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%