Angriffe bleiben auf hohem Niveau
Phishing kennt kein Sommerloch

hiz DÜSSELDORF. Im Auftrag der Anti-Phishing Working Group haben die Websense Security Labs einen Phishing-Status für den Monat Juni erstellt. Dabei entdeckten die Experten 15 050 aktive Phishing-Seiten. Das entspricht einer Zunahme dieser kriminellen Aktivitäten von etwa 70 Prozent gegenüber Dezember 2004. Im Durchschnitt waren die betrügerischen Web-Seiten 5,9 Tage online, der Spitzenreiter brachte es immerhin auf 30 Tage. Rund 90 Prozent der Angriffe galten Web-Sites aus dem Finanzsektor.

Beim Phishing versuchen Betrüger mittels gefälschter Webseiten Internet-Benutzer zur Eingabe von persönlichen Daten wie Passwörtern, PINs, TANs oder Kontonummern zu veranlassen, mit denen sie anschließend Konten plündern, Bestellungen vornehmen oder mit falscher Identität an Auktionen teilnehmen. Da die gefälschten Webseiten den echten oftmals täuschend ähnlich sehen, erkennen die Benutzer den Trick häufig nicht oder erst zu spät.

Anwender können sich gegen Phishing durch besonders hohe Aufmerksamkeit bei der Eingabe von sensiblen Daten schützen. Die entsprechenden Webseiten dürfen beispielsweise nie über Links aufgerufen werden, sondern müssen immer manuell im Browser eingegeben werden.

Die Betreiber attackierter Webseiten sollten ihre Kunden und Mitarbeiter unverzüglich über Phishing-Versuche informieren. Die Websense Security Labs führen zum Beispiel eine umfangreiche Datenbank die täglich um aktuelle Phishing-Webseiten ergänzt wird. Der aktuelle Report kann aus dem Internet geladen werden.

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