Anrufe über Internetverbindungen
Spam-Filter für Internet-Telefone

Telefonfirmen steigen verstärkt auf Internettechnologien um. Hierbei droht ein Problem, dass mit den Spam-Mails vergleichbar ist: Unerwünschte Anrufe. Eine Software soll diese Belästigung minimieren.

hiz DÜSSELDORF. Spam-Mails sind ein Ärgernis, das wahrscheinlich jeder kennt, der im Internet aktiv ist. Unerwünschte Botschaften erreichen aber auch die Nutzer von Voice over IP - der Internet-Telefonie. Sie erhalten plötzlich und zu jeder Tages- und Nachtzeit unerwünschte Anrufe mit Werbebotschaften.

Von der Pan Amp AG wurde jetzt der erste "Voice-over-IP-Spamfilter" entwickelt und bei einem Telekommunikationsanbieter installiert. Mit Hilfe des so genannten FAS-VoIP-Filters (Filter Administration System) werden IP-Telefonie-Nutzer vor Anrufen mit unerwünschten Werbebotschaften geschützt. Die Werbebotschaften werden durch das System vor ihrer Vermittlung in auf IP-Telefonie basierte Netze gefiltert. Die eingesetzte Technologie ist etwa mit den Spam-Mail-Filtern zu vergleichen, bei der unerwünschte Absender, in diesem Fall Anrufer, auf einer "schwarzen Liste" landen und so die unerwünschten Anrufe im Nirwana landen.

Die Belästigung durch unerwünschte Anrufe ist zwar vom Gesetzgeber unter Strafe gestellt worden. Da VoIP aber auf der Internettechnologie basiert, ist die juristische Waffe genauso stumpf, wie die Maßnahmen gegen die Spam-Mail-Versender. Da aber Firmen und Telefon-Provider sich die Vorteile zu Nutze machen wollnen, die die Internet-Telefonie mit sich bringt, müssen die Lücken wohl mit technischen Mitteln mehr oder weniger gut geschlossen werden.

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