Anteil unerwünschter E-Mails steigt kontinuierlich
Spamflut ungebrochen

Mehr als zwei Drittel aller E-Mails weltweit sind Spam-Mails. Trotz aller Anstrengungen der Gesetzgeber ist keine Besserung in Sicht.

hiz DÜSSELDORF. Eine Auswertung von Symantec hat ergeben, dass im Monat Juli rund 65 Prozent aller Mails weltweit unerwünschter Spam war. In Deutschland ist der Spam-Anteil mit 47 Prozent zwar noch relativ klein, aber auch hier werden die Datenleitungen mit elektronischem Müll unnötig verstopft.

Bei der Auswertung von insgesamt 106 Milliarden elektronischen Briefen fanden die Spezialisten 4,13 Milliarden Nachrichten mit betrügerischem Inhalt. Glaubt man den Ursprungsangaben in den Mails, sitzen dabei fast 70 Prozent der Versender in Nordamerika, obwohl in den USA Spammer eigentlich gesetzlich verfolgt werden. Bei den Absenderangaben finden sich dann noch 16,6 Prozent aus Asien und 9 Prozent aus Europa.

Bei den Inhalten haben die Analysen nichts neues Ergeben. In 28 Prozent der Junk-Mails werden Produkte feilgeboten, 17 Prozent haben pornografische Inhalte, 15 Prozent versprechen lukrative Finanzdienstleistungen und 7 Prozent bieten Wundermittel für die Gesundheit an. Immerhin 6 Prozent der ausgewerteten Mails dienen betrügerischen Absichten.

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