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Internet-Auktion um Saddam-Statue sorgt weiter für Wirbel

Die Internet-Auktion des linken Beins einer Saddam-Hussein-Statue hat am Dienstag auch nach Ablauf der Versteigerungszeit für Wirbel gesorgt. Das Messing-Bein bleibt vorerst bei einem Treuhänder.

dpa OBERHAUSEN. Die Internet-Auktion des linken Beins einer Saddam-Hussein-Statue hat am Dienstag auch nach Ablauf der Versteigerungszeit für Wirbel gesorgt. Das Messing-Bein bleibt vorerst bei einem Treuhänder.

Der Käufer steht nach Technikproblemen beim Auktionshaus noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob das Sammlerstück überhaupt echt ist und ob ein Zollvergehen vorliegt. Das Bein soll von der Saddam-Statue stammen, die nach der Eroberung Bagdads am 9. April 2003 vom Sockel gerissen wurde.

Das Versteigerungshauses Azubo in Oberhausen teilte mit, wegen technischer Probleme sei noch nicht klar, wer eigentlich das Bein ersteigert habe. Es habe wohl noch etwas höhere Gebote gegeben als die 9 800 Euro eines 22-jährigen Bochumers, der das Bein seinem Vater schenken wolle. Die weiteren Bieter müssten in diesem Fall auch noch auf ihre Seriosität geprüft werden.

Ein privater Sammler hat das 1,70 Meter hohe Teil, das als Rest auf dem Sockel in Bagdad stehen geblieben war, angeboten. Der Duisburger hatte erklärt, er habe das Bein über einen Mittelsmann von britischen Soldaten gekauft. Das Sammlerstück sei per Schiff nach Bremerhaven gebracht worden.

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