Anzeigen-Kunden dürfen nicht mit Dialern arbeiten
Google nimmt Kampf gegen Dialer auf

Einem der größten Ärgernisse des Internet hat Google jetzt den Kampf angesagt: Die Werbekunden müssen Dialer und Verweise darauf von Ihren Internetseiten verbannen.

hiz DÜSSELDORF. Die weltweit größte Suchmaschine, Google (www.google.com), macht seinen Werbekunden nun eine Auflage, die alle Anwender erfreuen wird: Dialer und Links auf Dialerseiten müssen ab sofort entfernt werden.

Dialer sind ein trauriges Kapitel des Internet-Zeitalters. Betroffen sind alle Anwender die Einwahlleitungen, wie ISDN oder Modem benutzen. Dialer installieren sich beim Besuch „verseuchter“ Seiten auf dem Rechner des Anwenders. Bei der nächster Verbindung fallen dann in der Regel extrem hohe Kosten an. Die Bundesregierung hat mit der Novellierung des Fernmeldegesetzes die Bedingungen zwar verschärft, ohne Dialer aber grundsätzlich zu verbieten (www.dialerschutz.de).

Google vertreibt seit einiger Zeit erfolgreich Werbung über das AdWords Marketing Tool. Werbekunden erstellen dabei eine Liste von Keywords. Wird solch ein Begriff als Suchbegriff eingegeben, blendet Google rechts neben der Trefferlist Links zu den Werbekunden ein. Nachdem sich Anwender zunehmend bei Google beschwert haben, dass sie über solche Links ungeliebte Dialer auf ihrem Rechner landeten, erfolgt nun die harte Reaktion. Damit will der Suchmaschinenbetreiber natürlich nicht nur seine Anwender schützen: das lukrative Geschäft mit der Werbevermarktung soll nicht in Verruf kommen. Die eigentlichen Suchergebnisse sind von diesen Aktivitäten allerdings nicht betroffen, es ist also nach wie vor Vorsicht geboten, welche Dialoge und Popups diese teuren Zugangsdaten auf dem Rechner hinterlegen wollen.

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