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Arabische Investoren in Endrunde bei Privatisierung von Türk Telekom

Bei der geplanten Privatisierung des türkischen Telekomkonzerns Türk Telekom sind die höchsten Gebote von arabischen Investoren gekommen. Dies teilte die Privatisierungsbehörde am Freitag in Ankara mit.

dpa ANKARA. Bei der geplanten Privatisierung des türkischen Telekomkonzerns Türk Telekom sind die höchsten Gebote von arabischen Investoren gekommen. Dies teilte die Privatisierungsbehörde am Freitag in Ankara mit.

Die Höhe der Gebote wurde nicht genannt. Am meisten bot demnach ein Konsortium unter Führung von Oger Telecom, die sich im Besitz der Familie des ermordeten libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri befindet. Das zweithöchste Gebot kam vom arabischen Telekomkonzern Emirates Telecommunications. Zwei weitere Mitbieter, darunter der türkische Koc-Konzern, schieden wegen geringerer Gebote aus dem Rennen aus.

Für den 55-Prozent-Blockverkauf der Türk Telekom hatten sich ursprünglich 13 Wettbewerber interessiert, fünf aus der Türkei und acht aus dem Ausland. Ausgestiegen waren unter anderem die belgische Belgacom und die spanische Telefonica. Die Deutsche Telekom hatte nach türkischen Angaben zwar Ausschreibungsunterlagen angefordert, dann aber nicht am weiteren Verfahren teilgenommen. Türk Telekom ist mit 19 Mill. Festnetzabonnenten und knapp 56 000 Mitarbeitern der führende türkische Telekomkonzern. Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr 9,6 Mrd. Lira (rund 5,5 Mrd Euro).

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