Außenministerium protestiert
China weist Vorwurf der Internetspionage zurück

dpa PEKING. „Wir sind verwirrt und weisen die gegenstandslosen Anschuldigungen entschieden zurück“, sagte ein Sprecher vor Journalisten in Peking. „Wir werden bei der deutschen Seite vorstellig werden und fordern eine Klarstellung.“

Auf einer Konferenz über Wirtschaftsspionage in Berlin hatte Remberg gesagt, dass „chinesische Staatsinteressen“ hinter den Internetangriffen steckten. Die Bandbreite, Intensität und Struktur der gezielten Attacken lasse auf staatliche Stellen schließen. China sammele politische, militärische und wirtschaftliche Informationen, um seine technologischen Lücken zu schließen, wurde Remberg in deutschen Zeitungsberichten zitiert, auf die sich das chinesische Außenministerium in seiner Reaktion bezog.

Die Vorwürfe wegen Internetspionage hatten im August den Besuch von Kanzlerin Angela Merkel in Peking überschattet, nachdem das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ von chinesischen Angriffen mit Spähprogrammen auf Regierungscomputer berichtet hatte. Chinas Regierung hatte damals bereits den Verdacht, dass Chinas Militär dahinter stecken könnte, entschieden zurückgewiesen.

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