Auswertung zeigt eine rasante Zunahme
Passwort-Klau: Phishing-Attacken boomen

Die Zahl der Phishing-Attacken steigt. Betrügerische E-Mails weisen eine Zuwachsrate von 39 % auf - innerhalb eines Monats.

hiz DÜSSELDORF. Die Anti-Phishing Working Group hat zusammen mit den Websense Security Labs die Daten über Phishing-Attacken für den Juli dieses Jahres ausgewertet. Dabei wurden allein Juli 1.974 betrügerische gezählt. Das entspricht einer Zunahme um 39 Prozent gegenüber Juni.

Phishing-Attacken erreichten damit eine neue Rekordmarke. Dabei versuchen Online-Trickbetrüger per E-Mail Internet-User dazu zu bringen, auf zuvor gefälschte Webseiten ihre Kreditkartennummern, Benutzernamen und Passwörter oder andere persönliche Angaben einzugeben. Fallen Anwender auf die Betrugsversuche herein, laufen sie Gefahr, dass ihre Konten geplündert werden.

Die Auswertung zeigt, dass von Phishing-Angriffen 83,2 % auf Finanzdienstleister, 13,1 % auf die Retail-Branche wie beispielsweise Ebay und 3,6 % auf Internet-Serviceprovider fielen. Als einzelnes Unternehmen war die Citibank mit 682 Attacken am stärksten betroffen. Der Versuch der Betrüger an vertrauliche Daten zu kommen, ist ein schnelllebiges Geschäft. So betrug die durchschnittliche Lebensdauer einer Phishing-Seite gerade mal 6,1 Tage. Die maximale Lebensdauer waren 31 Tage. Diese Seite war also den ganzen Monat Juli aktiv im Netz.

Um neue Gefahren rechtzeitig zu erkennen, behält Websense Security Labs pro Tag 24 Millionen Websites im Auge und analysiert, wie sich neue Bedrohungen aus dem Internet verhalten und auswirken. Die Auswertung ist online abrufbar.

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