Avastin ist ein Angiogenesehemmer
Krebsmittel hilft auch bei Rückfällen

Das von Roche und Genentech entwickelte Krebsmittel "Avastin" hat in einer groß angelegten klinischen Studie vielversprechende Ergebnisse geliefert.

ant FRANKFURT/M. "Zum ersten Mal konnte nachgewiesen werden, dass Avastin auch Patienten, die nach ihrer ersten Tumorbehandlung einen Rückfall erleiden, einen signifikanten Überlebensvorteil bietet", sagt William Burns, Leiter der Pharma-Division von Roche.

Avastin ist ein Angiogenesehemmer, der die Bildung von Blutgefäßen hemmt und damit die Bildung großer Tumore unterbindet. Der Berliner Schering-Konzern entwickelt unter dem Arbeitstitel "PTK 787" einen Wirkstoff, der nach dem selben Prinzip funktioniert.

Nach Unternehmensangaben nahmen 829 Patienten mit Dickdarmkrebs im fortgeschrittenen Stadium an der Studie teil, deren endgültige Ergebnisse Ende Januar auf einem Treffen des US-Verbandes der klinischen Onkologen in Florida vorgestellt werden sollen.

Der eine Teil der Gruppe wurde mit einer Standard-Chemotherapie mit Oxaliplatin behandelt, der andere Teil zusätzlich mit Avastin, das für einige Indikationen bereits zugelassen ist. Die Patienten, die beide Therapien erhielten, lebten den Angaben zufolge im Durchschnitt fast zwei Monate länger. Zudem sei ihr Sterberisiko um 26 Prozent gesenkt worden.

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